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            <title>44. Bundesmitgliederversammlung: Anträge</title>
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                <title>44. Bundesmitgliederversammlung: Anträge</title>
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                        <title>D3NEU5: Verbesserungen angehen &amp; weiterfordern - Blick in den Koalitionsvertrag</title>
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                        <author>Linus Mach (CampusGrün Münster)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der am 24. November vorgestellte Koalitionsvertrag zwischen SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP will “Mehr Fortschritt wagen”. <strong>Vieles darin ist kritisierbar, zu wenig progressiv und hinter dem geblieben, was wir uns für die neue Bundesregierung gewünscht haben und angesichts der derzeitigen Krisen notwendig wäre.</strong> Im Bildungs- und Hochschulbereich finden sich dennoch einige erfreuliche Ziele, von denen Studierende und Hochschulen unmittelbar profitieren können. Wir begrüßen die angestrebten Maßnahmen und Änderungen im Vertragstext und erhoffen uns eine rasche und effiziente Umsetzung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Soziale Absicherung &amp; Unterstützung</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine Reformierung des BAföG ist absolut wichtig und notwendig, damit Studierende unkomplizierter auf ein stabiles finanzielles Fundament bauen können. Die Erhöhung der Freibeträge sowie die Auszahlung eines elternunabhängigen Garantiebetrags sind hierfür wichtige erste Schritte. In Verbindung mit der Anhebung der Altersgrenze, einem leichteren Studienfachwechsel sowie einer längeren Förderhöchstdauer kann das BAföG zumindest etwas mehr dem gerecht werden, was Studierende als finanzielle Absicherung brauchen - denn das Studium geht nicht immer nur geradeaus und beginnt nicht immer unmittelbar nach der Schule. <strong>Mit dem Starterstipendium und den neuen Zuverdienstmöglichkeiten für junge Menschen aus Bedarfsgemeinschaften werden Einige es leichter haben, ein Studium zu beginnen.</strong><br><br><br>
Die angestrebte Anhebung der Bedarfssätze des BAföG vor dem Hintergrund steigender Wohn- und Lebenskosten ist überfällig - hier setzen wir auf eine schnelle Umsetzung und auch eine kontinuierliche Anpassung, die den Lebensrealitäten von Studierenden entspricht. Ebenso ist eine Vereinfachung und Digitalisierung der BAföG-Beantragung nötig und wir erhoffen uns von einer guten Umsetzung eine Erleichterung und kürzere Wartezeiten für Antragsteller*innen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf lange Sicht muss aber eine vollumfassende Reform des BAföG angestrebt werden, die eine volle Ausfinanzierung des Studiums für alle gewährleistet - ein zeit-, eltern- und altersunabhängiger Vollzuschuss kann finanzielle Hürden zur Aufnahme eines Studiums nachhaltig abbauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Insbesondere die Covid-Pandemie zeigt, wie essentiell eine finanzielle Grundsicherung für Studierende ist. Doch auch darüber hinaus wurde ersichtlich, an welchen Stellen Studierende Unterstützung bedürfen: Im sozialen und psychologischen Bereich erwarten wir über die von den Koalitionsparteien gesetzten Zielen hinaus die Förderung eines adäquaten Beratungsangebot, damit Studierenden egal in welcher Lebenslagen keine unnötigen Hürden in den Weg gestellt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Wohnen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Plan der Ampel-Koalition eines Bund-Länder-Programms für studentisches Wohnen ist prinzipiell begrüßenswert. Doch hier kommt es aus unserer Sicht auf eine schnelle Umsetzung an, da Wohnraummangel und explodierende Mieten insbesondere in den größeren Hochschulstandorten Realität sind und die Wohnungs- oder WG-Suche zu oft erfolglos bleibt oder mit zu hohen finanziellen Belastungen verbunden ist. Wohnen darf kein Privileg sein und muss durch entsprechende Förderung vom Bund für Studierende bezahlbar gewährleistet werden!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Forschung, Wissenschaft &amp; Internationales</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gute Lehre muss mit guter wissenschaftlicher Forschung an Hochschulen einhergehen. Die angestrebte Verbesserung von Arbeitsbedingungen, die Reformierung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes sowie mehr Planbarkeit für Post-Docs sind dafür wichtige Ansätze. Auch wenn die direkten Zuständigkeiten zumeist bei den Landesregierungen liegen, dürfen die zumeist prekären Arbeitsbedingungen von studentischen Hilfskräften (SHKs) nicht außer Acht gelassen werden. Die tarifliche Absicherung von SHKs sollte daher auch von Seiten der Bundesregierung unterstützt werden. Wir stellen uns hinter die Forderungen von TVStud nach existenzsichernden Löhnen, Mindestvertragslaufzeiten und der Einhaltung minimaler Arbeitnehmer*innenrechte für SHKs!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wissenschaft, Forschung und Studium passieren global und international. Wir hoffen daher, dass die Bundesregierung wie im Vertragstext angekündigt auch international Position bezieht, ohne jedoch moralisch zum Boykott aufzurufen, sowie für eine freie Wissenschaft und Lehre einsteht, wenn diese etwa durch repressive Regierungen eingeschränkt und bedroht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auslandserfahrung und Studieren an einem anderen Ort als der eigenen deutschen Hochschule stellen eine wertvolle Erfahrung dar, die aufgrund hoher Kosten und Zugangshürden einer umfassenden Unterstützung bedarf. Eine Stärkung von Erasmus+ begrüßen wir, doch aus dem Koalitionsvertrag bleibt unklar, wie dies geschehen kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Solide Ansätze, große Aufgaben</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Insgesamt beinhaltet der Koalitionsvertrag wünschenswerte Ziele im Hochschul- und Wissenschaftsbereich, die z.T. grundlegender struktureller Veränderungen bedürfen, damit aber auch positive Ergebnisse und Erleichterungen für Studierende vor Ort bringen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Campusgrün als Bundesverband möchte diesen Weg kritisch begleiten, bei mangelnder Umsetzung nachhaken <strong>und sich so einbringen, dass tatsächliche Verbesserungen für Studierende erreicht werden</strong>. Dazu streben wir eine enge und gute Vernetzung mit den jeweiligen Fachpolitiker*innen von Bündnis 90/Die Grünen an.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat in jedem Falle große Aufgaben vor sich - und wir durch die FDP besetzt</strong>. Neoliberale Forderungen und Ansichten der FDP dürfen nicht die bildungs- und wissenschaftspolitische Arbeit auf Bundesebene prägen. Es kommt nun auf eine gute und zielgerichtete Umsetzung der Vorhaben an.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zur Bundesmitgliederversammlung ist angesichts des vorgestellten Koalitionsvertrages der Ampelparteien und der bald neuen Bundesregierungen ein kritischer Blick in die Inhalte des Vertrages wünschenswert. Der Antrag soll dazu als Diskussionsgrundlage dienen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die eigentliche inhaltliche Begründung erfolgt mündlich.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 15 Dec 2021 19:46:36 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D3NEU4: Verbesserungen angehen &amp; weiterfordern - Blick in den Koalitionsvertrag</title>
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                        <author>Linus Mach (CampusGrün Münster)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der am 24. November vorgestellte Koalitionsvertrag zwischen SPD, Bündnis 90/Die Grünen und SPD will “Mehr Fortschritt wagen”. <strong>Vieles darin ist kritisierbar, zu wenig progressiv und hinter dem geblieben, was wir uns für die neue Bundesregierung gewünscht haben und angesichts der derzeitigen Krisen notwendig wäre.</strong> Im Bildungs- und Hochschulbereich finden sich dennoch einige erfreuliche Ziele, von denen Studierende und Hochschulen unmittelbar profitieren können. Wir begrüßen die angestrebten Maßnahmen und Änderungen im Vertragstext und erhoffen uns eine rasche und effiziente Umsetzung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Soziale Absicherung &amp; Unterstützung</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine Reformierung des BAföG ist absolut wichtig und notwendig, damit Studierende unkomplizierter auf ein stabiles finanzielles Fundament bauen können. Die Erhöhung der Freibeträge sowie die Auszahlung eines elternunabhängigen Garantiebetrags sind hierfür wichtige erste Schritte. In Verbindung mit der Anhebung der Altersgrenze, einem leichteren Studienfachwechsel sowie einer längeren Förderhöchstdauer kann das BAföG zumindest etwas mehr dem gerecht werden, was Studierende als finanzielle Absicherung brauchen - denn das Studium geht nicht immer nur geradeaus und beginnt nicht immer unmittelbar nach der Schule. <strong>Mit dem Starterstipendium und den neuen Zuverdienstmöglichkeiten für junge Menschen aus Bedarfsgemeinschaften werden Einige es leichter haben, ein Studium zu beginnen.</strong><br><br><br><br><br><br><br><br><br>
Die angestrebte Anhebung der Bedarfssätze des BAföG vor dem Hintergrund steigender Wohn- und Lebenskosten ist überfällig - hier setzen wir auf eine schnelle Umsetzung und auch eine kontinuierliche Anpassung, die den Lebensrealitäten von Studierenden entspricht. Ebenso ist eine Vereinfachung und Digitalisierung der BAföG-Beantragung nötig und wir erhoffen uns von einer guten Umsetzung eine Erleichterung und kürzere Wartezeiten für Antragsteller*innen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf lange Sicht muss aber eine vollumfassende Reform des BAföG angestrebt werden, die eine volle Ausfinanzierung des Studiums für alle gewährleistet - ein zeit-, eltern- und altersunabhängiger Vollzuschuss kann finanzielle Hürden zur Aufnahme eines Studiums nachhaltig abbauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Insbesondere die Covid-Pandemie zeigt, wie essentiell eine finanzielle Grundsicherung für Studierende ist. Doch auch darüber hinaus wurde ersichtlich, an welchen Stellen Studierende Unterstützung bedürfen: Im sozialen und psychologischen Bereich erwarten wir über die von den Koalitionsparteien gesetzten Zielen hinaus die Förderung eines adäquaten Beratungsangebot, damit Studierenden egal in welcher Lebenslagen keine unnötigen Hürden in den Weg gestellt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Wohnen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Plan der Ampel-Koalition eines Bund-Länder-Programms für studentisches Wohnen ist prinzipiell begrüßenswert. Doch hier kommt es aus unserer Sicht auf eine schnelle Umsetzung an, da Wohnraummangel und explodierende Mieten insbesondere in den größeren Hochschulstandorten Realität sind und die Wohnungs- oder WG-Suche zu oft erfolglos bleibt oder mit zu hohen finanziellen Belastungen verbunden ist. Wohnen darf kein Privileg sein und muss durch entsprechende Förderung vom Bund für Studierende bezahlbar gewährleistet werden!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Forschung, Wissenschaft &amp; Internationales</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gute Lehre muss mit guter wissenschaftlicher Forschung an Hochschulen einhergehen. Die angestrebte Verbesserung von Arbeitsbedingungen, die Reformierung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes sowie mehr Planbarkeit für Post-Docs sind dafür wichtige Ansätze. Auch wenn die direkten Zuständigkeiten zumeist bei den Landesregierungen liegen, dürfen die zumeist prekären Arbeitsbedingungen von studentischen Hilfskräften (SHKs) nicht außer Acht gelassen werden. Die tarifliche Absicherung von SHKs sollte daher auch von Seiten der Bundesregierung unterstützt werden. Wir stellen uns hinter die Forderungen von TVStud nach existenzsichernden Löhnen, Mindestvertragslaufzeiten und der Einhaltung minimaler Arbeitnehmer*innenrechte für SHKs!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wissenschaft, Forschung und Studium passieren global und international. Wir hoffen daher, dass die Bundesregierung wie im Vertragstext angekündigt auch international Position bezieht, ohne jedoch moralisch zum Boykott aufzurufen, sowie für eine freie Wissenschaft und Lehre einsteht, wenn diese etwa durch repressive Regierungen eingeschränkt und bedroht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auslandserfahrung und Studieren an einem anderen Ort als der eigenen deutschen Hochschule stellen eine wertvolle Erfahrung dar, die aufgrund hoher Kosten und Zugangshürden einer umfassenden Unterstützung bedarf. Eine Stärkung von Erasmus+ begrüßen wir, doch aus dem Koalitionsvertrag bleibt unklar, wie dies geschehen kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Solide Ansätze, große Aufgaben</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Insgesamt beinhaltet der Koalitionsvertrag wünschenswerte Ziele im Hochschul- und Wissenschaftsbereich, die z.T. grundlegender struktureller Veränderungen bedürfen, damit aber auch positive Ergebnisse und Erleichterungen für Studierende vor Ort bringen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Campusgrün als Bundesverband möchte diesen Weg kritisch begleiten, bei mangelnder Umsetzung nachhaken <strong>und sich so einbringen, dass tatsächliche Verbesserungen für Studierende erreicht werden</strong>. Dazu streben wir eine enge und gute Vernetzung mit den jeweiligen Fachpolitiker*innen von Bündnis 90/Die Grünen an.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat in jedem Falle große Aufgaben vor sich - und wir durch die FDP besetzt</strong>. Neoliberale Forderungen und Ansichten der FDP dürfen nicht die bildungs- und wissenschaftspolitische Arbeit auf Bundesebene prägen. Es kommt nun auf eine gute und zielgerichtete Umsetzung der Vorhaben an.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zur Bundesmitgliederversammlung ist angesichts des vorgestellten Koalitionsvertrages der Ampelparteien und der bald neuen Bundesregierungen ein kritischer Blick in die Inhalte des Vertrages wünschenswert. Der Antrag soll dazu als Diskussionsgrundlage dienen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die eigentliche inhaltliche Begründung erfolgt mündlich.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 15 Dec 2021 19:45:37 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D3NEU3: Verbesserungen angehen &amp; weiterfordern - Blick in den Koalitionsvertrag</title>
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                        <author>Linus Mach (CampusGrün Münster)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der am 24. November vorgestellte Koalitionsvertrag zwischen SPD, Bündnis 90/Die Grünen und SPD will “Mehr Fortschritt wagen”. <strong>Vieles darin ist kritisierbar, zu wenig progressiv und hinter dem geblieben, was wir uns für die neue Bundesregierung gewünscht haben und angesichts der derzeitigen Krisen notwendig wäre.</strong> Im Bildungs- und Hochschulbereich finden sich dennoch einige erfreuliche Ziele, von denen Studierende und Hochschulen unmittelbar profitieren können. Wir begrüßen die angestrebten Maßnahmen und Änderungen im Vertragstext und erhoffen uns eine rasche und effiziente Umsetzung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Soziale Absicherung &amp; Unterstützung</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine Reformierung des BAföG ist absolut wichtig und notwendig, damit Studierende unkomplizierter auf ein stabiles finanzielles Fundament bauen können. Die Erhöhung der Freibeträge sowie die Auszahlung eines elternunabhängigen Garantiebetrags sind hierfür wichtige erste Schritte. In Verbindung mit der Anhebung der Altersgrenze, einem leichteren Studienfachwechsel sowie einer längeren Förderhöchstdauer kann das BAföG zumindest etwas mehr dem gerecht werden, was Studierende als finanzielle Absicherung brauchen - denn das Studium geht nicht immer nur geradeaus und beginnt nicht immer unmittelbar nach der Schule. <strong>Mit dem Starterstipendium und den neuen Zuverdienstmöglichkeiten für junge Menschen aus Bedarfsgemeinschaften werden Einige es leichter haben, ein Studium zu beginnen.</strong><br><br><br><br><br><br><br><br><br>
Die angestrebte Anhebung der Bedarfssätze des BAföG vor dem Hintergrund steigender Wohn- und Lebenskosten ist überfällig - hier setzen wir auf eine schnelle Umsetzung und auch eine kontinuierliche Anpassung, die den Lebensrealitäten von Studierenden entspricht. Ebenso ist eine Vereinfachung und Digitalisierung der BAföG-Beantragung nötig und wir erhoffen uns von einer guten Umsetzung eine Erleichterung und kürzere Wartezeiten für Antragsteller*innen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf lange Sicht muss aber eine vollumfassende Reform des BAföG angestrebt werden, die eine volle Ausfinanzierung des Studiums für alle gewährleistet - ein zeit-, eltern- und altersunabhängiger Vollzuschuss kann finanzielle Hürden zur Aufnahme eines Studiums nachhaltig abbauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Insbesondere die Covid-Pandemie zeigt, wie essentiell eine finanzielle Grundsicherung für Studierende ist. Doch auch darüber hinaus wurde ersichtlich, an welchen Stellen Studierende Unterstützung bedürfen: Im sozialen und psychologischen Bereich erwarten wir über die von den Koalitionsparteien gesetzten Zielen hinaus die Förderung eines adäquaten Beratungsangebot, damit Studierenden egal in welcher Lebenslagen keine unnötigen Hürden in den Weg gestellt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Wohnen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Plan der Ampel-Koalition eines Bund-Länder-Programms für studentisches Wohnen ist prinzipiell begrüßenswert. Doch hier kommt es aus unserer Sicht auf eine schnelle Umsetzung an, da Wohnraummangel und explodierende Mieten insbesondere in den größeren Hochschulstandorten Realität sind und die Wohnungs- oder WG-Suche zu oft erfolglos bleibt oder mit zu hohen finanziellen Belastungen verbunden ist. Wohnen darf kein Privileg sein und muss durch entsprechende Förderung vom Bund für Studierende bezahlbar gewährleistet werden!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das geplante Bundesprogramm “Digitale Hochschule”, dass digitale Infrastrukturen ausbauen und innovative Lehre fördern soll, <strong> hätte besser gestern als morgen an den Hochschulen umgesetzt werden müssen</strong>. Die Pandemie und eine damit verbundene Online-Lehre stieß zu oft an technische Grenzen, die die Qualität der Lehre beeinträchtigte. Gleichzeitig ist der Ausbau der technischen Möglichkeiten an Hochschulen langfristig erforderlich, da so etwa Studierenden mit Kind, behinderte oder chronisch kranke Studierende eine flexiblere und sichere Teilnahme an der Lehre geboten werden kann, was selbstverständlich sein sollte, aber leider noch zu oft in der Realität scheitert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Forschung, Wissenschaft &amp; Internationales</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gute Lehre muss mit guter wissenschaftlicher Forschung an Hochschulen einhergehen. Die angestrebte Verbesserung von Arbeitsbedingungen, die Reformierung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes sowie mehr Planbarkeit für Post-Docs sind dafür wichtige Ansätze. Auch wenn die direkten Zuständigkeiten zumeist bei den Landesregierungen liegen, dürfen die zumeist prekären Arbeitsbedingungen von studentischen Hilfskräften (SHKs) nicht außer Acht gelassen werden. Die tarifliche Absicherung von SHKs sollte daher auch von Seiten der Bundesregierung unterstützt werden. Wir stellen uns hinter die Forderungen von TVStud nach existenzsichernden Löhnen, Mindestvertragslaufzeiten und der Einhaltung minimaler Arbeitnehmer*innenrechte für SHKs!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wissenschaft, Forschung und Studium passieren global und international. Wir hoffen daher, dass die Bundesregierung wie im Vertragstext angekündigt auch international Position bezieht, ohne jedoch moralisch zum Boykott aufzurufen, sowie für eine freie Wissenschaft und Lehre einsteht, wenn diese etwa durch repressive Regierungen eingeschränkt und bedroht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auslandserfahrung und Studieren an einem anderen Ort als der eigenen deutschen Hochschule stellen eine wertvolle Erfahrung dar, die aufgrund hoher Kosten und Zugangshürden einer umfassenden Unterstützung bedarf. Eine Stärkung von Erasmus+ begrüßen wir, doch aus dem Koalitionsvertrag bleibt unklar, wie dies geschehen kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Solide Ansätze, große Aufgaben</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Insgesamt beinhaltet der Koalitionsvertrag wünschenswerte Ziele im Hochschul- und Wissenschaftsbereich, die z.T. grundlegender struktureller Veränderungen bedürfen, damit aber auch positive Ergebnisse und Erleichterungen für Studierende vor Ort bringen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Campusgrün als Bundesverband möchte diesen Weg kritisch begleiten, bei mangelnder Umsetzung nachhaken <strong>und sich so einbringen, dass tatsächliche Verbesserungen für Studierende erreicht werden</strong>. Dazu streben wir eine enge und gute Vernetzung mit den jeweiligen Fachpolitiker*innen von Bündnis 90/Die Grünen an.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat in jedem Falle große Aufgaben vor sich - und wir durch die FDP besetzt</strong>. Neoliberale Forderungen und Ansichten der FDP dürfen nicht die bildungs- und wissenschaftspolitische Arbeit auf Bundesebene prägen. Es kommt nun auf eine gute und zielgerichtete Umsetzung der Vorhaben an.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zur Bundesmitgliederversammlung ist angesichts des vorgestellten Koalitionsvertrages der Ampelparteien und der bald neuen Bundesregierungen ein kritischer Blick in die Inhalte des Vertrages wünschenswert. Der Antrag soll dazu als Diskussionsgrundlage dienen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die eigentliche inhaltliche Begründung erfolgt mündlich.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 15 Dec 2021 19:45:05 +0100</pubDate>
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                        <title>D3NEU2: Verbesserungen angehen &amp; weiterfordern - Blick in den Koalitionsvertrag</title>
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                        <author>Linus Mach (CampusGrün Münster)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der am 24. November vorgestellte Koalitionsvertrag zwischen SPD, Bündnis 90/Die Grünen und SPD will “Mehr Fortschritt wagen”. <strong>Vieles darin ist kritisierbar, zu wenig progressiv und hinter dem geblieben, was wir uns für die neue Bundesregierung gewünscht haben und angesichts der derzeitigen Krisen notwendig wäre.</strong> Im Bildungs- und Hochschulbereich finden sich dennoch einige erfreuliche Ziele, von denen Studierende und Hochschulen unmittelbar profitieren können. Wir begrüßen die angestrebten Maßnahmen und Änderungen im Vertragstext und erhoffen uns eine rasche und effiziente Umsetzung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Soziale Absicherung &amp; Unterstützung</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine Reformierung des BAföG ist absolut wichtig und notwendig, damit Studierende unkomplizierter auf ein stabiles finanzielles Fundament bauen können. Die Erhöhung der Freibeträge sowie die Auszahlung eines elternunabhängigen Garantiebetrags sind hierfür wichtige erste Schritte. In Verbindung mit der Anhebung der Altersgrenze, einem leichteren Studienfachwechsel sowie einer längeren Förderhöchstdauer kann das BAföG zumindest etwas mehr dem gerecht werden, was Studierende als finanzielle Absicherung brauchen - denn das Studium geht nicht immer nur geradeaus und beginnt nicht immer unmittelbar nach der Schule. <strong>Mit dem Starterstipendium und den neuen Zuverdienstmöglichkeiten für junge Menschen aus Bedarfsgemeinschaften werden Einige es leichter haben, ein Studium zu beginnen.</strong><br><br><br><br><br><br><br><br><br>
Die angestrebte Anhebung der Bedarfssätze des BAföG vor dem Hintergrund steigender Wohn- und Lebenskosten ist überfällig - hier setzen wir auf eine schnelle Umsetzung und auch eine kontinuierliche Anpassung, die den Lebensrealitäten von Studierenden entspricht. Ebenso ist eine Vereinfachung und Digitalisierung der BAföG-Beantragung nötig und wir erhoffen uns von einer guten Umsetzung eine Erleichterung und kürzere Wartezeiten für Antragsteller*innen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf lange Sicht muss aber eine vollumfassende Reform des BAföG angestrebt werden, die eine volle Ausfinanzierung des Studiums für alle gewährleistet - ein zeit-, eltern- und altersunabhängiger Vollzuschuss kann finanzielle Hürden zur Aufnahme eines Studiums nachhaltig abbauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Insbesondere die Covid-Pandemie zeigt, wie essentiell eine finanzielle Grundsicherung für Studierende ist. Doch auch darüber hinaus wurde ersichtlich, an welchen Stellen Studierende Unterstützung bedürfen: Im sozialen und psychologischen Bereich erwarten wir über die von den Koalitionsparteien gesetzten Zielen hinaus die Förderung eines adäquaten Beratungsangebot, damit Studierenden egal in welcher Lebenslagen keine unnötigen Hürden in den Weg gestellt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Wohnen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Plan der Ampel-Koalition eines Bund-Länder-Programms für studentisches Wohnen ist prinzipiell begrüßenswert. Doch hier kommt es aus unserer Sicht auf eine schnelle Umsetzung an, da Wohnraummangel und explodierende Mieten insbesondere in den größeren Hochschulstandorten Realität sind und die Wohnungs- oder WG-Suche zu oft erfolglos bleibt oder mit zu hohen finanziellen Belastungen verbunden ist. Wohnen darf kein Privileg sein und muss durch entsprechende Förderung vom Bund für Studierende bezahlbar gewährleistet werden!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das geplante Bundesprogramm “Digitale Hochschule”, dass digitale Infrastrukturen ausbauen und innovative Lehre fördern soll, <strong> hätte besser gestern als morgen an den Hochschulen umgesetzt werden müssen</strong>. Die Pandemie und eine damit verbundene Online-Lehre stieß zu oft an technische Grenzen, die die Qualität der Lehre beeinträchtigte. Gleichzeitig ist der Ausbau der technischen Möglichkeiten an Hochschulen langfristig erforderlich, da so etwa Studierenden mit Kind, behinderte oder chronisch kranke Studierende eine flexiblere und sichere Teilnahme an der Lehre geboten werden kann, was selbstverständlich sein sollte, aber leider noch zu oft in der Realität scheitert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Forschung, Wissenschaft &amp; Internationales</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gute Lehre muss mit guter wissenschaftlicher Forschung an Hochschulen einhergehen. Die angestrebte Verbesserung von Arbeitsbedingungen, die Reformierung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes sowie mehr Planbarkeit für Post-Docs sind dafür wichtige Ansätze. Auch wenn die direkten Zuständigkeiten zumeist bei den Landesregierungen liegen, dürfen die zumeist prekären Arbeitsbedingungen von studentischen Hilfskräften (SHKs) nicht außer Acht gelassen werden. Die tarifliche Absicherung von SHKs sollte daher auch von Seiten der Bundesregierung unterstützt werden. Wir stellen uns hinter die Forderungen von TVStud nach existenzsichernden Löhnen, Mindestvertragslaufzeiten und der Einhaltung minimaler Arbeitnehmer*innenrechte für SHKs!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wissenschaft, Forschung und Studium passieren global und international. Wir hoffen daher, dass die Bundesregierung wie im Vertragstext angekündigt auch international Position bezieht und für eine freie Wissenschaft und Lehre einsteht, wenn diese etwa durch repressive Regierungen eingeschränkt und bedroht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auslandserfahrung und Studieren an einem anderen Ort als der eigenen deutschen Hochschule stellen eine wertvolle Erfahrung dar, die aufgrund hoher Kosten und Zugangshürden einer umfassenden Unterstützung bedarf. Eine Stärkung von Erasmus+ begrüßen wir, doch aus dem Koalitionsvertrag bleibt unklar, wie dies geschehen kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Solide Ansätze, große Aufgaben</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Insgesamt beinhaltet der Koalitionsvertrag wünschenswerte Ziele im Hochschul- und Wissenschaftsbereich, die z.T. grundlegender struktureller Veränderungen bedürfen, damit aber auch positive Ergebnisse und Erleichterungen für Studierende vor Ort bringen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Campusgrün als Bundesverband möchte diesen Weg kritisch begleiten, bei mangelnder Umsetzung nachhaken <strong>und sich so einbringen, dass tatsächliche Verbesserungen für Studierende erreicht werden</strong>. Dazu streben wir eine enge und gute Vernetzung mit den jeweiligen Fachpolitiker*innen von Bündnis 90/Die Grünen an.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat in jedem Falle große Aufgaben vor sich - und wir durch die FDP besetzt</strong>. Neoliberale Forderungen und Ansichten der FDP dürfen nicht die bildungs- und wissenschaftspolitische Arbeit auf Bundesebene prägen. Es kommt nun auf eine gute und zielgerichtete Umsetzung der Vorhaben an.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zur Bundesmitgliederversammlung ist angesichts des vorgestellten Koalitionsvertrages der Ampelparteien und der bald neuen Bundesregierungen ein kritischer Blick in die Inhalte des Vertrages wünschenswert. Der Antrag soll dazu als Diskussionsgrundlage dienen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die eigentliche inhaltliche Begründung erfolgt mündlich.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 15 Dec 2021 19:44:39 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D2NEU: Für eine friedenspolitische Aufarbeitung - Konsequenzen aus 20 Jahren Krieg in Afghanistan</title>
                        <link>https://cg44.antragsgruen.de/cg44/fur-eine-friedenspolitische-aufarbeitung-konsequenzen-aus-20-jahren-58607</link>
                        <author>Svenja Horn (CampusGrün Hamburg)</author>
                        <guid>https://cg44.antragsgruen.de/cg44/fur-eine-friedenspolitische-aufarbeitung-konsequenzen-aus-20-jahren-58607</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als campusgrüner Bundesverband fordern wir die zügige Einrichtung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses zur Aufarbeitung des Afghanistankrieges im Bundestag. Untersuchungsgegenstand des Ausschusses sollen die gesamten 20 Jahre des Kriegseinsatzes sein.<br>
Anders als im aktuellen Koalitionsvertrag festgehalten, sollen die Ergebnisse der Evaluation des Afghanistan-Einsatzes nicht „praxisnah und zukunftsgerichtet aufbereitet werden, so dass sie in die Gestaltung zukünftiger deutscher Auslandseinsätze einfließen [können]“, sondern Grundlage zukünftiger solidarischer Weltentwicklung sein sowie zur Erarbeitung einer umfassenden Friedens-Perspektive gemeinsam mit der Bevölkerung Afghanistans beitragen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit dem Abzug der NATO-Truppen aus Afghanistan im August dieses Jahres endete der größte, teuerste sowie verlustreichste Einsatz in der Geschichte der NATO. Bis Ende 2020 wurden fast 110.000 Zivilisten getötet oder verletzt, 45.000 afghanische Sicherheitskräfte und ca. 50.000 Taliban bei Kämpfen getötet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Kosten des Krieg- und Besatzungseinsatzes seitens der beteiligten NATO-Länder belaufen sich auf insgesamt ungefähr 3 Billionen Euro.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nach fast 20 Jahren hinterlässt die westliche Militärallianz unter Beteilung der BRD ein zerstörtes Land: Fast jeder dritte Einwohner Afghanistans leidet Hunger, die Analphabetismusquote liegt bei über 80 % und 72% der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze. Das Land steht durch die massiven Zerstörungen von Infrastruktur, den fehlenden von Landwirtschaft und Industrie sowie zusätzlich durch vom Westen verhängten Sanktionen gegen die Taliban vor dem wirtschaftlichen Kollaps.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der westliche Einsatz in Afghanistan ist gescheitert: Schon unmittelbar nach dem Angriff des US-amerikanischen Armee auf Afghanistan nach den zerstörerischen Anschlägen auf das World Trade Center sowie das Pentagon im September 2011 wird deutlich, dass der „war on terror“ als Legitimation für den Angriff auf ein Land in einer wichtigen geostrategischen Position und mit großem Vorkomme von Lithium, Erdgas, Öl und seltenen Erden dienen soll. Zivile Maßnahmen (Ursachenbeseitigung) zur Bekämpfung des Terrorismus werden nicht in Erwägung gezogen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dem damaligen sozialdemokratischen Bundeskanzler Gerhard Schröder und seinem grünen Verteidigungsminister Joschka Fischer geht es unter dem Deckmantel einer sogenannten „humanistischen Intervention“ um die Behauptung der Europäischen Union als eigenständige außenpolitische Akteurin zur besseren Durchsetzung vor allem deutscher Interessen. In diesem Sinne sollte die BRD durch einen ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat an machtpolitischem Einfluss gewinnen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Horst Köhler – Bundespräsident der BRD von 2004-2010- spricht die national-bornierte Agenda der Bundesrepublik offen aus: „Meine Einschätzung ist aber, dass wir insgesamt auf dem Wege sind, doch auch in der Breite der Gesellschaft zu verstehen, dass ein Land unserer Größe mit dieser Außenhandelsorientierung und damit auch Außenhandelsabhängigkeit auch wissen muss, dass im Zweifel, im Notfall auch militärischer Einsatz notwendig ist, um unsere Interessen zu wahren, zum Beispiel freie Handelswege, zum Beispiel ganze regionale Instabilitäten zu verhindern, die mit Sicherheit dann auch auf unsere Chancen zurückschlagen - negativ durch Handel, Arbeitsplätze und Einkommen.&quot;<br><br>
Krieg ist nicht solidarische Weltentwicklung und internationale Völkerverständigung. In diesem Sinne war der Abzug der NATO aus Afghanistan lange überfällig. Weitrechende Konsequenzen sind zu ziehen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 15 Dec 2021 19:35:16 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>S6NEU: Abschnitt 4-6: Finanzen, Bundesgeschäftsstelle und Schlussbestimmungen</title>
                        <link>https://cg44.antragsgruen.de/cg44/abschnitt-4-6-finanzen-bundesgeschaftsstelle-und-schlussbestimmungen-32902</link>
                        <author>Christina Markfort (BuVo)</author>
                        <guid>https://cg44.antragsgruen.de/cg44/abschnitt-4-6-finanzen-bundesgeschaftsstelle-und-schlussbestimmungen-32902</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline"><strong>Abschnitt 4: Finanzen</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 23 Haushalt</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Der Bundesvorstand legt auf der letzten ordentlichen Mitgliederversammlung eines Jahres einen detaillierten Haushaltsplan für das Folgejahr zur Beschlussfassung vor. Dieser wird federführend von der*dem Schatzmeister*in erstellt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Stellt der Bundesvorstand im Laufe eines Haushaltsjahres fest, dass die Ausgaben um mehr als 10 Prozent oder um mindestens 1.000 Euro steigen oder die Einnahmen um mehr als 10 Prozent oder mindestens 1.000 Euro sinken, legt er der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung einen Nachtragshaushalt zur Beschlussfassung vor.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) In dringenden Finanzangelegenheiten entscheidet der Bundesvorstand mit absoluter Mehrheit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(4) Der Bundesvorstand legt der ersten ordentlichen Mitgliederversammlung eines Jahres einen Jahresabschluss für das Vorjahr vor.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 24 Finanzordnung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Campusgrün gibt sich eine Finanzordnung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Dort ist insbesondere die Erstattung für die durch die Arbeit und Treffen von Organen und sonstigen Gremien anfallenden Kosten sowie die Aufwandsentschädigung des Bundesvorstands zu regeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 25 Rechnungsprüfer*innen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Die Rechnungsprüfer*innen überprüfen die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung, die Angemessenheit der Ausgaben und die Übereinstimmung der Ausgaben mit den Beschlüssen. Sie vertreten sich dabei gegenseitig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Die Rechnungsprüfer*innen dürfen nicht Mitglied des Bundesvorstandes sein. Sie dürfen sich nicht in einem beruflichen oder finanziellen Abhängigkeitsverhältnis mit Campusgrün befinden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Die Rechnungsprüfer*innen berichten der Mitgliederversammlung schriftlich und geben der Mitgliederversammlung eine Empfehlung für die Entlastung oder Nicht-Entlastung des Bundesvorstandes in Finanzangelegenheiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(4) Wird die Entlastung einer*eines Schatzmeisterin*Schatzmeisters in Finanzfragen endgültig abgelehnt, so ist eine erneute Kandidatur für dieses Amt ausgeschlossen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 26 Restvermögen bei Auflösung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Falle einer Auflösung von Campusgrün fällt das Restvermögen der GRÜNEN JUGEND zu, es sei denn, die Mitgliederversammlung beschließt mit absoluter Mehrheit etwas abweichendes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline"><strong>Abschnitt 5: Bundesgeschäftsstelle</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 27 Bundesgeschäftsstelle und Geschäftsführer*in </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Sitz der Bundesgeschäftsstelle ist Berlin.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Der Bundesvorstand stellt ein*e Geschäftsführer*in und eventuell weitere Beschäftigte ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Campusgrün achtet als Arbeitgeber*in auf die Gleichstellung der Geschlechter.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(4) Die*der Geschäftsführer*in ist dem Bundesvorstand und der Mitgliederversammlung gegenüber für die Arbeit der Bundesgeschäftsstelle verantwortlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(5) Die*der Geschäftsführer*in unterstützt den Bundesvorstand bei seiner Arbeit. Die genaue Aufgabenteilung beschließt der Bundesvorstand in Absprache mit der*dem Geschäftsführer*in.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(6) Die Struktur und die Arbeit der Bundesgeschäftsstelle ist Bestandteil des Rechenschaftsberichts des Bundesvorstands.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline"><strong>Abschnitt 6: Schlussbestimmungen</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 28 Allgemeine Bestimmungen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Niemand darf aufgrund einer Behinderung oder chronischen Erkrankung diskriminiert werden. Bei der Wahl von Räumlichkeiten ist ein barrierefreier Zugang zu beachten. Menschen mit Behinderung muss eine möglichst barrierearme Beteiligung ermöglicht werden. Bei Bedarf ist Unterstützung zu organisieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Bei Sitzungsterminen sind nach Möglichkeit Bedürfnisse von Personen mit Kindern zu berücksichtigen. Soweit es möglich ist, soll eine Kinderbetreuung organisiert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Abstimmungen sind offen. Auf Antrag von drei anwesenden, Delegierten wird eine Abstimmung geheim durchgeführt. Personenwahlen werden grundsätzlich geheim durchgeführt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(4) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 29 Salvatorische Klausel</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Fall der Nichtigkeit eines Teils dieser Satzung bleibt der übrige Teil der Satzung wirksam.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 30 Inkrafttreten und Übergangsbestimmungen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Diese Satzung tritt am Tage ihrer Verabschiedung durch die Mitgliederversammlung in Kraft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2)<strong>Die*Der Vorsitzende des Bundesschiedsgerichts bleibt bis zur Neuwahl des Bundesschiedsgerichts durch die Bundesmitgliederversammlung im Amt. Näheres regelt die Schiedsgerichtsordnung.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Die Wahlordnung, beschlossen auf der 24 Bundesmitgliederversammlung am 17. April 2011, ist unwirksam, bis die Bundesmitgliederversammlung eine neue Wahlordnung beschließt.<br><br>
(4) Die Regelung in § 9 (2) tritt erst mit der nächsten Mitgliederversammlung in Kraft.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Siehe Antrag zu Abschnitt 1.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 15 Dec 2021 19:31:18 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>S5NEU: Abschnitt 3, Unterabschnitt 2 und 3: Bundesvorstand, Schiedsgericht und Datenschutzbeauftragte*r</title>
                        <link>https://cg44.antragsgruen.de/cg44/abschnitt-3-unterabschnitt-2-und-3-bundesvorstand-schiedsgericht-un-40891</link>
                        <author>Bundesvorstand Campusgrün (beschlossen am: 17.11.2021)</author>
                        <guid>https://cg44.antragsgruen.de/cg44/abschnitt-3-unterabschnitt-2-und-3-bundesvorstand-schiedsgericht-un-40891</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em><strong>Unterabschnitt 2: Der Bundesvorstand</strong></em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 16 Zusammensetzung des Bundesvorstands</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Der Bundesvorstand setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><p>zwei Sprecher*innen,</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><p>einem*einer politischen Geschäftsführer*in,</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li><p>einem*einer Schatzmeister*in,</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li><p>bis zu fünf Beisitzer*innen.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Der geschäftsführende Vorstand setzt sich aus den Sprecher*innen, der*dem politische*n Geschäftsführer*in und der*dem Schatzmeister*in zusammen. Er muss zumindest zur Hälfte aus FINTA*-Personen bestehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Mindestens die Hälfte der Beisitzer*innen und mindestens eine der Sprecher*innen müssen FINTA*-Personen sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 17 Aufgaben des Bundesvorstands</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Der Bundesvorstand führt die laufenden Geschäfte von Campusgrün im Rahmen dieser Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung, insbesondere auf Grundlage des Grundsatzprogramms. Er vertritt Campusgrün nach innen und außen in diesem Sinne.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Der Bundesvorstand</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><p>vernetzt die einzelnen Hochschulgruppen und betreut sie auf Bundesebene,</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><p>koordiniert, vernetzt und unterstützt die Landesverbände,</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li><p>sammelt Informationen und verbreitet diese an die einzelnen Gruppen,</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li><p>beruft die Mitgliederversammlung ein und bereitet sie vor,</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li><p>ist verantwortlich für die Organisation des Bildungsprogramms,</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="6"><li><p>vertritt Campusgrün nach außen, insbesondere gegenüber der Partei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, der Presse und Öffentlichkeit sowie anderen Organisationen und Verbänden,</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="7"><li><p>trägt die Beschlüsse und Anträge von Campusgrün in die Organe von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN,</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="8"><li><p>ist verantwortlich für die Erarbeitung und Einhaltung des Haushaltes.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 18 Wahl des Bundesvorstands</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Der Bundesvorstand wird für ein Jahr gewählt. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung des Verbands aus den Reihen der Mitglieder der Mitgliedsgruppen gewählt. Über Ausnahmen entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der gültigen abgegebenen Stimmen auf sich vereint. Kommt im ersten Wahlgang keine Mehrheit zustande, kommt es zur Stichwahl zwischen den beiden Kandidat*innen mit der höchsten Stimmenzahl. Bei Stimmengleichheit im zweiten Wahlgang findet ein dritter Wahlgang statt; bei Stimmengleichheit im dritten Wahlgang oder bei der Bestimmung der Kandidat*innen für den zweiten Wahlgang entscheidet das Los.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Die jeweils amtierenden Mitglieder des Vorstands bleiben nach Ablauf ihrer Amtszeit solange im Amt, bis ihre Nachfolger*innen gewählt sind und ihre Tätigkeit aufnehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(4) Wiederwahl in den Bundesvorstand in Folge ist dreimal, in das gleiche Amt nur einmal möglich. Die Mitgliedschaft einer Person im Bundesvorstand darf vier Amtszeiten nicht überschreiten. Amtszeiten, die ein halbes Jahr nicht übersteigen, werden auf die Amtszeitbeschränkung und die Wiederwahlregelung nicht angerechnet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(5) Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Mitglieds des Bundesvorstandes wählt eine Mitgliederversammlung eine*n Nachfolger*in bis zur nächsten regulären Wahl des gesamten Bundesvorstandes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(6) Die Mitgliederversammlung kann den aktuellen Bundesvorstand durch die Wahl eines neuen Bundesvorstands nach § 18 Abs. 2 abwählen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 19 Ausschluss vom Amt im Bundesvorstand</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Im Bundesvorstand kann nicht Mitglied sein,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><p>wer ein Mandat in Länderparlamenten, im Bundestag, im Europaparlament oder ein Amt im Bundes- oder einem geschäftsführenden Landesvorstand der Partei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN oder ein Amt einer anderen Partei inne hat.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><p>wer in einem beruflichen oder finanziellen Abhängigkeitsverhältnis zu Campusgrün steht. Entschädigungen für die Tätigkeit im Bundesvorstand gelten nicht als finanzielles Abhängigkeitsverhältnis.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Die gleichzeitige Ausübung von einem Amt in Landes- und Bundesverband ist nicht möglich. Ausnahme bildet eine Übergangszeit zwischen Ende der alten und Beginn der neuen jeweiligen Amtszeit. Die jeweils zuvor ausgeübte Tätigkeit endet mit dem regulären Ende der Amtszeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Eine berufliche Tätigkeit für einen politischen Verband ist dem Bundesvorstand und der Mitgliederversammlung unverzüglich bei Wahl bzw. bei Amtsantritt anzuzeigen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 20 Arbeitsweise des Bundesvorstands</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Der Bundesvorstand fasst Beschlüsse mit absoluter Mehrheit. Der Bundesvorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist, es sei denn, der Bundesvorstand beschließt einstimmig etwas anderes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Der Bundesvorstand leitet den Bundesverband gemeinschaftlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Die Sprecher*innen vertreten den Verband nach außen, insbesondere gegenüber der Bundesregierung, anderen Hochschulorganisationen, Parteien, Verbänden und Hochschulen sowie den Medien.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(4) Die politische Geschäftsführung ist für die interne Organisation und Koordination des Bundesverbandes und insbesondere des Bundesvorstandes zuständig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(5) Die*der Schatzmeister*in verwaltet das Vermögen des Verbandes. Sie*er ist berechtigt, Zahlungen entgegenzunehmen und durchzuführen. Weitere Aufgaben ergeben sich aus der Finanzordnung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(6) Der Vorstand kann für bestimmte Aufgaben Beauftragte oder Teams ernennen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(7) Rechtsgeschäftliche Erklärungen müssen von zwei Mitgliedern des geschäftsführenden Bundesvorstandes gemeinschaftlich abgegeben werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em><strong>Unterabschnitt 3: Bundesschiedsgericht und Datenschutzbeauftragte*r</strong></em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 21 Das Schiedsgericht</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Die Mitgliederversammlung wählt ein Schiedsgericht, das aus entweder genau drei oder genau fünf Mitgliedern besteht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Mindestens die Hälfte der Mitglieder des Schiedsgerichts müssen FINTA*-Personen sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Mitglieder eines Landesvorstandes oder des Bundesvorstandes dürfen nicht zeitgleich Mitglieder des Schiedsgerichts sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(4) Die Amtszeit der Mitglieder des Schiedsgerichts beträgt zwei Jahre. Wiederwahlen sind möglich. Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Mitglieds aus dem Schiedsgericht wählt die Mitgliederversammlung eine*n Nachfolger*in bis zur nächsten regulären Wahl des gesamten Schiedsgerichts.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(5) Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der gültigen abgegebenen Stimmen auf sich vereint. Kommt im ersten Wahlgang keine Mehrheit zustande, kommt es zur Stichwahl zwischen den beiden Kandidat*innen mit der höchsten Stimmenzahl. Bei Stimmengleichheit im zweiten Wahlgang findet ein dritter Wahlgang statt; bei Stimmengleichheit im dritten Wahlgang oder bei der Bestimmung der Kandidat*innen für den zweiten Wahlgang entscheidet das Los.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(6) Näheres regelt eine Schiedsgerichtsordnung, die von der Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit beschlossen und geändert wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 22 Datenschutzbeauftragte*r</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die*der Datenschutzbeauftragte achtet auf den Schutz der Daten der Verbandsgliederungen und mit Campusgrün verbundenen natürlichen Personen und überprüft den Bundesvorstand und die Bundesgeschäftsstelle auf die ordnungsgemäße Einhaltung des Datenschutzes. Bleibt die Stelle vakant, soll der Bundesvorstand eine Person kommissarisch mit diesem Aufgabenbereich betrauen</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Siehe Antrag zu Abschnitt 1</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 15 Dec 2021 19:30:22 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>S2NEU: Abschnitt 1: Der Verband</title>
                        <link>https://cg44.antragsgruen.de/cg44/abschnitt-1-der-verband-59873</link>
                        <author></author>
                        <guid>https://cg44.antragsgruen.de/cg44/abschnitt-1-der-verband-59873</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline"><strong>Abschnitt 1: Der Verband</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 1 Name und Sitz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Der Verband trägt den Namen “Campusgrün - Bundesverband grün-alternativer Hochschulgruppen”. Er wird im Folgenden “Campusgrün” oder “der Bundesverband” genannt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Campusgrün ist die grüne Studierendenorganisation in Deutschland und steht als selbstständige Vereinigung BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN nahe.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Der Sitz ist Berlin.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 2 Aufgaben und Zweck</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Campusgrün hat die Aufgabe, die Arbeit der verschiedenen grün-alternativen Hochschulgruppen bundesweit zu vernetzen, zu unterstützen und nach außen zu vertreten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Der Verband verfolgt dem Wohle der Studierenden dienende Zwecke, insbesondere die Vertretung studienbezogener, wirtschaftlicher, sozialer, kultureller und politischer Belange der Studierenden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Der Verband vereint Hochschulgruppen, die sich den Zielen einer transparenten, demokratischen und nachhaltigen Hochschule verpflichtet fühlen. Der Verband setzt sich für studentische Mitbestimmung, gerechte Bildungspolitik, Chancengleichheit, eine familienfreundliche Hochschule, ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Forschung und Lehre sowie Umwelt- und Klimaschutz ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(4) Sein Zweck ist weiterhin, innerhalb der Hochschulen, der Gesellschaft und insbesondere auch der Partei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN die Ziele und Vorstellungen seiner Mitglieder entsprechend der Satzung und der gültigen Beschlüsse zu vertreten und durchzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(5) Mittel zur Erfüllung dieser Aufgaben sind insbesondere:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><p>Teilnahme an öffentlichen Willensbildungsprozessen,</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><p>Öffentlichkeitsarbeit,</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li><p>regelmäßige gemeinsame Treffen,</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li><p>Informations- und Bildungsveranstaltungen und</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li><p>Vernetzung und Zusammenarbeit mit anderen Hochschul- und Interessenverbänden sowie weiteren im Aufgabenbereich tätigen Akteur*innen und Organen.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(6) Eine Präsenz des Verbandes an allen deutschen Hochschulstandorten wird angestrebt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 3 Gliederung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Campusgrün besteht aus Gruppen, die an den einzelnen Hochschulen aktiv sind. Eine Gruppe im Sinne dieser Satzung besteht aus mindestens drei an einer Hochschule eingeschriebenen natürlichen Personen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Die einzelnen Mitgliedsgruppen genießen Autonomie.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Ergänzend zum Bundesverband können Landesverbände gegründet werden. Sie unterstützen den Bundesverband strukturell und durch die Bearbeitung landespolitischer Themen. Sie werden in der Regel entsprechend der Bundesländer gebildet. Die Landesverbände besitzen Programm-, Satzungs-, Finanz- und Personalautonomie. Ihre Satzungen und ihre Beschlüsse dürfen der Satzung des Bundesverbandes und den Grundsätzen von Campusgrün nicht widersprechen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(4) Über die Aufnahme und den Ausschluss eines Landesverbandes entscheidet die Mitgliederversammlung mit satzungsändernder Mehrheit.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Bundesvorstand hat eine umfassende Überarbeitung der Satzung mit einer Vielzahl an Änderungen vorgenommen. Eine genaue Übersicht der Änderungen findet ihr in der synoptischen Darstellung der Satzung. Die weitere Begründung erfolgt mündlich.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 15 Dec 2021 19:28:29 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>S4NEU2: Abschnitt 3, Unterabschnitt 1: Die Mitgliederversammlung</title>
                        <link>https://cg44.antragsgruen.de/cg44/abschnitt-3-unterabschnitt-1-die-mitgliederversammlung-34758</link>
                        <author>Christina Markfort (BuVo)</author>
                        <guid>https://cg44.antragsgruen.de/cg44/abschnitt-3-unterabschnitt-1-die-mitgliederversammlung-34758</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline"><strong>Abschnitt 3: Organe des Bundesverbands</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 8 Organe</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Campusgrün hat folgende Organe:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><p>die Mitgliederversammlung (§§ 9 - 15)</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><p>den Bundesvorstand (§§ 16 - 20)</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li><p>das Bundesschiedsgericht (§ 21)</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em><strong>Unterabschnitt 1: Die Mitgliederversammlung</strong></em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 9 Zusammensetzung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Die Mitgliederversammlung ist das oberste beschlussfassende Organ von Campusgrün. Sie setzt sich aus bis zu zwei Delegierten jeder anwesenden Mitgliedsgruppe zusammen. Delegierte sind von der Mitgliedsgruppe bestimmte Vertreter*innen, die für die Mitgliederversammlung mit Stimmberechtigung ausgestattet wurden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Damit eine Mitgliedsgruppe stimmberechtigt ist, muss mindestens eine Frau, inter, nicht-binäre, trans oder agender Person (FINTA* Person) Teil der Delegation sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Mitglieder einer Studentenverbindung oder ähnlicher Organisationen können nicht Teil einer Delegation sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(4) Über die Delegierten entscheiden die Mitgliedsgruppen eigenverantwortlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(5) Die Mitgliederversammlung tagt öffentlich. Gäste können im begründeten Einzelfall mit einfacher Mehrheit ausgeschlossen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 10 Zusammentreten und Ladung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Die Mitgliederversammlung tritt mindestens einmal im Semester zusammen. Sie wird mindestens vier Wochen vorher unter Angabe der Tagesordnung und der vorliegenden Anträge durch den Bundesvorstand einberufen. Der Bundesvorstand soll bei den Mitgliederversammlungen anwesend sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Auf Beschluss des Bundesvorstandes oder auf Initiative von mindestens 20 Prozent der Mitgliedsgruppen wird eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Die Ladungsfrist beträgt hierbei zwei Wochen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn fristgerecht eingeladen wurde und Delegierte von mindestens einem Zehntel der Mitgliedsgruppen anwesend sind. Sie bleibt so lange beschlussfähig, bis die Beschlussunfähigkeit auf Antrag einer*eines Delegierten festgestellt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 11 Aufgaben der Mitgliederversammlung </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Die Mitgliederversammlung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><p>beschließt und ändert das Grundsatzprogramm mit Zweidrittelmehrheit,</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><p>nimmt Berichte des Bundesvorstandes entgegen,</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li><p>beschließt mit einfacher Mehrheit über eingebrachte Anträge (§ 12),</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li><p>beschließt mit absoluter Mehrheit den Haushalt (§ 23),</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li><p>wählt und entlastet den Bundesvorstand mit absoluter Mehrheit (§ 18),</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="6"><li><p>beschließt und ändert die Satzung mit einer Zweidrittelmehrheit,</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="7"><li><p>wählt mit einfacher Mehrheit zwei gleichberechtigte Rechnungsprüfer*innen (§ 25),</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="8"><li><p>wählt eine*n Datenschutzbeauftragte*n (§ 22),</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="9"><li><p>beschließt die Finanzordnung (§ 24) und die Wahlordnung mit absoluter Mehrheit, sowie die Schiedsgerichtsordnung mit Zweidrittelmehrheit (§ 21 Abs. 6)</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="10"><li><p>gibt sich mit einfacher Mehrheit eine Geschäftsordnung,</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="11"><li><p>wählt das Bundesschiedsgericht mit absoluter Mehrheit (§ 21)</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="12"><li><p>beschließt über die Auflösung von Campusgrün in einer eigens dafür einberufenen Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit (§ 26).</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Mitglieder von Studentenverbindungen sind von der Kandidatur für Ämter oder Positionen im Campusgrün Bundesverband ausgeschlossen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Die Mitgliederversammlung beschließt zu Beginn jeder Zusammenkunft die Tagesordnung mit einfacher Mehrheit. Weiterhin sind Sitzungsleitung und Protokollant*innen zu bestimmen. Diese sollen nicht dem Bundesvorstand angehören.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 12 Beschlüsse und Anträge</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind zu protokollieren und den Mitgliedern innerhalb von vier Wochen bekannt zu geben. Die Niederschrift ist von einem Mitglied des geschäftsführenden Vorstands zu unterzeichnen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Antragsberechtigt sind</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>die Mitgliedsgruppen,</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>mindestens zwei Mitglieder von Mitgliedsgruppen,</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li>die Landesverbände,</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li>die Delegierten der Mitgliedsgruppen,</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li>der Bundesvorstand, sowie dessen einzelne Mitglieder</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="6"><li>die FINTA*-Versammlung,</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="7"><li>die*der Rechnungsprüfer*in und</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="8"><li>die*der organisatorische Geschäftsführer*in</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="9"><li>der*die Datenschutzbeauftragte</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 13 Antragsfristen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Anträge zu Mitgliederversammlungen sind spätestens zwei Wochen vor der Versammlung beim Bundesvorstand einzureichen. Änderungsanträge hierzu können jederzeit gestellt werden. Die Anträge sind den Hochschulgruppen zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung elektronisch zuzustellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Anträge können in Form von Dringlichkeitsanträgen jederzeit gestellt werden; die Dringlichkeit ist hierbei gesondert zu begründen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Anträge, mit denen die Satzung, die Schiedsgerichtsordnung, die Wahlordnung oder die Finanzordnung geändert werden soll, können keine Dringlichkeitsanträge sein. Änderungsanträge zu solchen Anträgen sind jederzeit zulässig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(4) Näheres regelt die Geschäftsordnung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 14 Frauen, inter, nicht-binär, trans, agender Personen-Versammlung (FINTA*-Versammlung) </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Auf Antrag einer FINTA*-Person beschließen alle FINTA*-Delegierten, ob sie eine FINTA*-Versammlung abhalten wollen. Darüber wird in Abwesenheit der sonstigen Mitglieder beraten und abgestimmt. Der Beschluss wird mit der einfachen Mehrheit der Stimmen gefasst. Die FINTA*-Versammlung findet unter Ausschluss der sonstigen Anwesenden statt. Währenddessen ist die Mitgliederversammlung unterbrochen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Die FINTA*-Versammlung kann</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><p>mit der Mehrheit der anwesenden Personen ein FINTA*-Votum beschließen, welches der Bundesmitgliederversammlung anschließend vorgetragen wird.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><p>mit absoluter Mehrheit beschließen, einen Antrag auf die nächste Mitgliederversammlung zu vertagen. Eine erneute Vertagung durch die FINTA*-Versammlung ist nicht möglich. Die Mitgliederversammlung kann beschließen, den Antrag nicht erneut zu behandeln.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Auf Antrag einer FINTA*-Person findet vor der Abstimmung eines Antrags durch die Mitgliederversammlung eine gesonderte Abstimmung unter FINTA*-Personen statt, das Ergebnis hat keine bindende Wirkung. Die Möglichkeit den Antrag durch ein FINTA*-Plenum zu vertagen bleibt davon unberührt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 15 Sondervoten</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Auf Antrag einer Person, die von einem Antrag auf der Tagesordnung der Bundesmitgliederversammlung insbesondere aufgrund von Ableismus, Antisemitismus, Klassismus, Rassismus, Queerfeindlichkeit oder vergleichbaren Diskriminierungen betroffen ist, muss der Bundesvorstand vor der betreffenden Bundesmitgliederversammlung ein Plenum für von der Sachfrage ebenfalls betroffene Personen einrichten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Der Antrag muss spätestens eine Woche vor der Bundesmitgliederversammlung gestellt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Das Plenum der Betroffenen kann zu dem entsprechenden Tagesordnungspunkt ein Votum beschließen, welches die Sitzungsleitung vor Eröffnung des Tagesordnungspunkts auf der Bundesmitgliederversammlung zu verlesen hat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(4) Im Falle von Dringlichkeitsanträgen kann ein Plenum nach Absatz 1 nach der Bundesmitgliederversammlung einberufen werden. Die Versammlung kann ein Votum nach Absatz 3 beschließen und dieses optional mit einem Aufhebungsantrag hinsichtlich des entsprechenden Antrags verbinden. Ein solches Votum wird vom Präsidium auf der folgenden Bundesmitgliederversammlung verlesen.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 15 Dec 2021 19:15:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D4NEU5: Der Bundesverband Campusgrün - grün-alternativer Hochschulgruppen kritisiert den Koaltionsvertrag zwischen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, SPD und FDP.</title>
                        <link>https://cg44.antragsgruen.de/cg44/der-bundesverband-campusgrun-grun-alternativer-hochschulgruppen-lehn-47955</link>
                        <author>Christina Markfort (BuVo)</author>
                        <guid>https://cg44.antragsgruen.de/cg44/der-bundesverband-campusgrun-grun-alternativer-hochschulgruppen-lehn-47955</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Als Bundesverband grün-alternativer Hochschulgruppen können wir es nicht unkommentiert billigen, wenn der gemeinsame Koalitionsvertrag von Bündnis 90/DIE GRÜNEN, SPD und FDP das Relativieren des 1,5°-Ziels [0], Exzellenzuniversitäten, Rückführungsoffensiven, atomare Teilhabe, Schuldenbremse, HartzIV, eine Absage an notwendige Umverteilung und absolute Ignoranz in der Mietenfrage beinhaltet. <strong>In großen Teilen erachten wir den Koalitionsvertrag daher als unzureichend, um den akuten Krisen adäquat zu begegnen. An anderer Stelle zeigt der Koalitionsvertrag auf, wie schnell Veränderung möglich ist, wenn die Union nicht an einer Bundesregierung teilhaben wird. </strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Entgegen der in der Öffentlichkeitsarbeit von Bündnis 90/DIE GRÜNEN sowie der veröffentlichten Meinung herrschenden Deutung der Wahlergebnisse (bzw. insbesondere des zwischenzeitlichen grünen Umfragehochs) wissen wir: Die Zustimmung zu den GRÜNEN hat wenig mit den politischen Schaukämpfen der Parteieliten zu tun, sondern ist der in den letzten Jahren starken Ökologiebewegung (v.a. FFF und den Waldbesetzungskämpfen) zu verdanken. Und auch, wenn die GRÜNEN schon längst keine Partei mehr mit Verwurzelung in den sozialen Bewegungen sind, wäre es absolut notwendig gewesen, diesen gesellschaftlichen Druck parlamentarisch abzusichern. Einer stärkeren Priorisierung der ökologischen Frage standen auch die möglichen Spitzenkandidat*innen im Weg: Eine Außenpolitikerin und ein liberaler Philosoph sind leider keine besonders authentischen Protagonist*innen in einem Klimawahlkampf. Ironischerweise hat damit gerade der Kanzler*innenamtswahlkampf die Möglichkeiten auf das Kanzler*innenamt verbaut. Aber auch im Anschluss wäre wenigstens noch Schadensbegrenzung möglich gewesen: Die GRÜNEN hätten - anstatt mit SPD und FDP auf Kuschelkurs zu gehen - frühzeitig klarmachen müssen, dass eine Koalition, die das 1,5°-Ziel nicht halten kann, ausgeschlossen ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Zustimmung zu den GRÜNEN ist eng mit der in den letzten Jahren starken Ökologiebewegung (v.a. FFF und den Waldbesetzungskämpfen) verknüpft. Und auch, wenn die GRÜNEN schon lange ihre Verwurzelung in den sozialen Bewegungen vernachlässigt haben, wäre es absolut notwendig gewesen, diesen gesellschaftlichen Druck parlamentarisch abzusichern. Die GRÜNEN hätten - anstatt mit SPD und FDP auf Kuschelkurs zu gehen - frühzeitig klarmachen müssen, dass eine Koalition, die das 1,5°-Ziel nicht halten kann, ausgeschlossen ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese taktischen Fehler rächen sich jetzt:<br>
Im Koalitionspapier wird ausdrücklich vermieden, der Klimakrise den Kampf anzusagen. So ist &quot;idealerweise&quot; (also: nicht verpflichtend) ein Kohleausstieg bis 2030 geplant, gleichzeitig soll die schädliche Erdgasinfrastruktur ausgebaut werden. Des Weiteren ist kein Ausstieg aus dem Verbrennermotor bis 2030 vorgesehen, kein Ende klimaschädlicher Milliardensubventionen, kein Tempolimit - und eine angestrebte Klimaneutralität ab 2045 ist viel zu spät. Hinzu kommt, dass selbst die wenigen Ziele mit dem Festhalten an der Schuldenbremse nicht verwirklicht werden können. Vor diesem Hintergrund stimmen wir Fridays For Future zu, wenn sie sagen: »Mit ihren vorgelegten Maßnahmen entscheiden sich die drei Parteien bewusst für eine weitere Eskalation der Klimakrise« (Spiegel). Auch in unserem Grundsatzprogramm stellen wir uns gegen jenes &quot;Propagieren einer sog. green economy&quot; als Stütze der &quot;vorherrschenden kapitalistischen Verwertungslogik&quot;, wie sie die Ampel anstrebt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aber auch die vor allem vom &quot;Realo&quot;-Flügel propagierte Logik, dass das Verhandlungsergebnis insgesamt stimmen müsse und &#039;rote Linien&#039; dafür schädlich seien, blamiert sich an der Realität. Dies wollen wir neben der bereits ausgeführten ökologischen Frage an einigen weiteren Aspekten deutlich machen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. <span class="underline">Wissenschaft.</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Regierungskoalition möchte den Wissenschaftsstandort &quot;wettbewerbsfähiger&quot; machen. Dafür werde sie die &quot;bewährte Exzellenzstrategie&quot; an Hochschulen mit neuen Clustern weiterführen (während die Grundfinanzierung um nur 0,3 Prozent steigen soll, was noch nicht mal der Inflationsrate gerecht wird). Auch solle das &quot;soziale Unternehmertum&quot; an Hochschulen gefördert werden. Diese Maßnahmen treiben die konkurrenzbehaftete Neoliberalisierung der Hochschulen noch weiter als bisher voran - und sind somit nicht in Einklang mit unserem Grundsatzprogramm zu bringen. Dieses sieht &quot;Wissenschaft und Forschung dem Gemeinwohl verpflichtet&quot; wofür es eine ausreichende &quot;Grundfinanzierung&quot; als notwendig erachtet. Damit lehnt es &quot;Profitinteressen&quot; sowie &quot;Wettbewerbsorientierung&quot; im Zusammenhang mit Hochschulen ab.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. <span class="underline">Soziales.</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Besitzenden können aufatmen: sie werden genauso geringe Steuern wie bisher zahlen, wodurch das Vermögen der Reichen immer weiterwächst. Währenddessen soll der Mindestlohn einmalig (um einen Euro mehr als ohnehin schon geplant war) steigen. Das HartzIV-Konzept, das jetzt den hippen Namen &quot;Bürgergeld&quot; trägt, <strong>enthält einige wichtige Veränderungen, wie bspw. die Anerkennung der Angemessenheit der Wohnung in den ersten beiden Jahren, die nicht-Anrechnung von Vermögen, die erleichterten Möglichkeiten von Zuverdiensten, die mindestens temporäre Aussetzung der Sanktionen. <strong>Aber die nötigste Veränderung, die wesentliche Anpassung der Höhe, bleibt fatalerweise aus</strong></strong>. Das Pflegepersonal bekommt einen einmaligen Zuschuss - &quot;höhere Löhne&quot; sind zwar erwähnt, aber nicht wann und in welchen Dimensionen. Umverteilung und Enteignung mit dem Ziel einer freien und solidarischen Gesellschaft, wie wir sie anstreben, sieht anders aus!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3. <span class="underline">Internationalismus.</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Laut Koalitionsvertrag soll vorrangig eine »Rückführungsoffensive« (sprich: Abschiebungen) gestartet werden. Außerdem sei &quot;reguläre Migration zu befürworten&quot;. Demnach wird Flucht nicht als &quot;regulär&quot;, also als abzulehnen verortet. Eine offene, internationale &quot;Willkommenskultur&quot; sieht anders aus. Auch wolle man die Bewaffnung der Bundeswehr mit Drohnen sowie atomwaffenfähigen Kampffllugzeugen ermöglichen. Der Sicherheitsstaat Deutschland wird ausgebaut und somit solidarischen internationalen Kooperationen den Kampf angesagt. Dementgegen vertreten wir den Grundsatz, dass &quot;eine Rückkehr zur Isolation und Nationalismus [...] lediglich von Problemen ab[lenkt] und [...] diese nur noch größer werden [lässt]&quot;. Stattdessen müsse &quot;allen Menschen [...] die Mitgestaltung dieser Gesellschaft ermöglich[t]&quot; werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>An diesen ausgewählten Kritikpunkten wird bereits deutlich, dass vom Vorsatz der Ampel &quot;das Land besser zu machen&quot; (Scholz) <strong>zwar ein Teil der Gesellschaft Verbesserungen erwarten darf</strong><strong>, </strong>der Großteil der Gesellschaft national sowie international aber nur wenig oder nicht profitieren wird. Dabei ist zu betonen, dass der Koalitionsvertrag auch bedeutende und hart erkämpfte Erfolge hervorbringt (bspw. Wahlalter ab 16, Cannabis-Legalisierung, Abschaffung des Transsex.-Gesetz, Abschaffung §219a). Diese progressiven Elemente bedürfen <strong>nun einer raschen Umsetzung, während zeitgleich damit nicht die Defizite des Vertrages außer Acht gelassen werden dürfen.<br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><strong>Als Campusgrün sehen wir in einigen Punkten des Koalitionsvertrag ein Chance, vielen Menschen das Leben wenigstens ein Stück weit zu erleichtern. Gleichzeitig bleibt der Koalitionsvertrag aber in vielen oben genannten Punkten hinter unseren Erwartungen zurück. Wir stellen uns als Bundesverband nicht gegen die angestrebten Änderungen, die für viele Menschen lang erhofft waren und erkämpft wurden. Dennoch können wir der neuen Regierungskoalition keinen Vertrauensvorschuss gewähren.</strong></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[0] <a href="https://www.tagesschau.de/investigativ/swr/studie-klimaziele-ampel-101.html">https://www.tagesschau.de/investigativ/swr/studie-klimaziele-ampel-101.html</a></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Begründung s. Antrag/folgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 05 Dec 2021 12:24:50 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D4NEU4: Der Bundesverband Campusgrün - grün-alternativer Hochschulgruppen lehnt den Koaltionsvertrag zwischen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, SPD und FDP ab.</title>
                        <link>https://cg44.antragsgruen.de/cg44/motion/43955</link>
                        <author></author>
                        <guid>https://cg44.antragsgruen.de/cg44/motion/43955</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Als Bundesverband grün-alternativer Hochschulgruppen können wir es nicht unkommentiert billigen, wenn der gemeinsame Koalitionsvertrag von Bündnis 90/DIE GRÜNEN, SPD und FDP das Relativieren des 1,5°-Ziels [0], Exzellenzuniversitäten, Rückführungsoffensiven, atomare Teilhabe, Schuldenbremse, HartzIV, eine Absage an notwendige Umverteilung und absolute Ignoranz in der Mietenfrage beinhaltet. <strong>In großen Teilen erachten wir den Koalitionsvertrag daher als unzureichend, um den akuten Krisen adäquat zu begegnen. An anderer Stelle zeigt der Koalitionsvertrag auf, wie schnell Veränderung möglich ist, wenn die Union nicht an einer Bundesregierung teilhaben wird. </strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Entgegen der in der Öffentlichkeitsarbeit von Bündnis 90/DIE GRÜNEN sowie der veröffentlichten Meinung herrschenden Deutung der Wahlergebnisse (bzw. insbesondere des zwischenzeitlichen grünen Umfragehochs) wissen wir: Die Zustimmung zu den GRÜNEN hat wenig mit den politischen Schaukämpfen der Parteieliten zu tun, sondern ist der in den letzten Jahren starken Ökologiebewegung (v.a. FFF und den Waldbesetzungskämpfen) zu verdanken. Und auch, wenn die GRÜNEN schon längst keine Partei mehr mit Verwurzelung in den sozialen Bewegungen sind, wäre es absolut notwendig gewesen, diesen gesellschaftlichen Druck parlamentarisch abzusichern. Einer stärkeren Priorisierung der ökologischen Frage standen auch die möglichen Spitzenkandidat*innen im Weg: Eine Außenpolitikerin und ein liberaler Philosoph sind leider keine besonders authentischen Protagonist*innen in einem Klimawahlkampf. Ironischerweise hat damit gerade der Kanzler*innenamtswahlkampf die Möglichkeiten auf das Kanzler*innenamt verbaut. Aber auch im Anschluss wäre wenigstens noch Schadensbegrenzung möglich gewesen: Die GRÜNEN hätten - anstatt mit SPD und FDP auf Kuschelkurs zu gehen - frühzeitig klarmachen müssen, dass eine Koalition, die das 1,5°-Ziel nicht halten kann, ausgeschlossen ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Zustimmung zu den GRÜNEN ist eng mit der in den letzten Jahren starken Ökologiebewegung (v.a. FFF und den Waldbesetzungskämpfen) verknüpft. Und auch, wenn die GRÜNEN schon lange ihre Verwurzelung in den sozialen Bewegungen vernachlässigt haben, wäre es absolut notwendig gewesen, diesen gesellschaftlichen Druck parlamentarisch abzusichern. Die GRÜNEN hätten - anstatt mit SPD und FDP auf Kuschelkurs zu gehen - frühzeitig klarmachen müssen, dass eine Koalition, die das 1,5°-Ziel nicht halten kann, ausgeschlossen ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese taktischen Fehler rächen sich jetzt:<br>
Im Koalitionspapier wird ausdrücklich vermieden, der Klimakrise den Kampf anzusagen. So ist &quot;idealerweise&quot; (also: nicht verpflichtend) ein Kohleausstieg bis 2030 geplant, gleichzeitig soll die schädliche Erdgasinfrastruktur ausgebaut werden. Des Weiteren ist kein Ausstieg aus dem Verbrennermotor bis 2030 vorgesehen, kein Ende klimaschädlicher Milliardensubventionen, kein Tempolimit - und eine angestrebte Klimaneutralität ab 2045 ist viel zu spät. Hinzu kommt, dass selbst die wenigen Ziele mit dem Festhalten an der Schuldenbremse nicht verwirklicht werden können. Vor diesem Hintergrund stimmen wir Fridays For Future zu, wenn sie sagen: »Mit ihren vorgelegten Maßnahmen entscheiden sich die drei Parteien bewusst für eine weitere Eskalation der Klimakrise« (Spiegel). Auch in unserem Grundsatzprogramm stellen wir uns gegen jenes &quot;Propagieren einer sog. green economy&quot; als Stütze der &quot;vorherrschenden kapitalistischen Verwertungslogik&quot;, wie sie die Ampel anstrebt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aber auch die vor allem vom &quot;Realo&quot;-Flügel propagierte Logik, dass das Verhandlungsergebnis insgesamt stimmen müsse und &#039;rote Linien&#039; dafür schädlich seien, blamiert sich an der Realität. Dies wollen wir neben der bereits ausgeführten ökologischen Frage an einigen weiteren Aspekten deutlich machen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. <span class="underline">Wissenschaft.</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Regierungskoalition möchte den Wissenschaftsstandort &quot;wettbewerbsfähiger&quot; machen. Dafür werde sie die &quot;bewährte Exzellenzstrategie&quot; an Hochschulen mit neuen Clustern weiterführen (während die Grundfinanzierung um nur 0,3 Prozent steigen soll, was noch nicht mal der Inflationsrate gerecht wird). Auch solle das &quot;soziale Unternehmertum&quot; an Hochschulen gefördert werden. Diese Maßnahmen treiben die konkurrenzbehaftete Neoliberalisierung der Hochschulen noch weiter als bisher voran - und sind somit nicht in Einklang mit unserem Grundsatzprogramm zu bringen. Dieses sieht &quot;Wissenschaft und Forschung dem Gemeinwohl verpflichtet&quot; wofür es eine ausreichende &quot;Grundfinanzierung&quot; als notwendig erachtet. Damit lehnt es &quot;Profitinteressen&quot; sowie &quot;Wettbewerbsorientierung&quot; im Zusammenhang mit Hochschulen ab.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. <span class="underline">Soziales.</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Besitzenden können aufatmen: sie werden genauso geringe Steuern wie bisher zahlen, wodurch das Vermögen der Reichen immer weiterwächst. Währenddessen soll der Mindestlohn einmalig (um einen Euro mehr als ohnehin schon geplant war) steigen. Das HartzIV-Konzept, das jetzt den hippen Namen &quot;Bürgergeld&quot; trägt, <strong>enthält einige wichtige Veränderungen, wie bspw. die Anerkennung der Angemessenheit der Wohnung in den ersten beiden Jahren, die nicht-Anrechnung von Vermögen, die erleichterten Möglichkeiten von Zuverdiensten, die mindestens temporäre Aussetzung der Sanktionen. <strong>Aber die nötigste Veränderung, die wesentliche Anpassung der Höhe, bleibt fatalerweise aus</strong></strong>. Das Pflegepersonal bekommt einen einmaligen Zuschuss - &quot;höhere Löhne&quot; sind zwar erwähnt, aber nicht wann und in welchen Dimensionen. Umverteilung und Enteignung mit dem Ziel einer freien und solidarischen Gesellschaft, wie wir sie anstreben, sieht anders aus!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3. <span class="underline">Internationalismus.</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Laut Koalitionsvertrag soll vorrangig eine »Rückführungsoffensive« (sprich: Abschiebungen) gestartet werden. Außerdem sei &quot;reguläre Migration zu befürworten&quot;. Demnach wird Flucht nicht als &quot;regulär&quot;, also als abzulehnen verortet. Eine offene, internationale &quot;Willkommenskultur&quot; sieht anders aus. Auch wolle man die Bewaffnung der Bundeswehr mit Drohnen sowie atomwaffenfähigen Kampffllugzeugen ermöglichen. Der Sicherheitsstaat Deutschland wird ausgebaut und somit solidarischen internationalen Kooperationen den Kampf angesagt. Dementgegen vertreten wir den Grundsatz, dass &quot;eine Rückkehr zur Isolation und Nationalismus [...] lediglich von Problemen ab[lenkt] und [...] diese nur noch größer werden [lässt]&quot;. Stattdessen müsse &quot;allen Menschen [...] die Mitgestaltung dieser Gesellschaft ermöglich[t]&quot; werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>An diesen ausgewählten Kritikpunkten wird bereits deutlich, dass vom Vorsatz der Ampel &quot;das Land besser zu machen&quot; (Scholz) <strong>zwar ein Teil der Gesellschaft Verbesserungen erwarten darf</strong><strong>, </strong>der Großteil der Gesellschaft national sowie international aber nur wenig oder nicht profitieren wird. Dabei ist zu betonen, dass der Koalitionsvertrag auch bedeutende und hart erkämpfte Erfolge hervorbringt (bspw. Wahlalter ab 16, Cannabis-Legalisierung, Abschaffung des Transsex.-Gesetz, Abschaffung §219a). Diese progressiven Elemente bedürfen <strong>nun einer raschen Umsetzung, während zeitgleich damit nicht die Defizite des Vertrages außer Acht gelassen werden dürfen.<br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><strong>Als Campusgrün sehen wir in einigen Punkten des Koalitionsvertrag ein Chance, vielen Menschen das Leben wenigstens ein Stück weit zu erleichtern. Gleichzeitig bleibt der Koalitionsvertrag aber in vielen oben genannten Punkten hinter unseren Erwartungen zurück. Wir stellen uns als Bundesverband nicht gegen die angestrebten Änderungen, die für viele Menschen lang erhofft waren und erkämpft wurden. Dennoch können wir der neuen Regierungskoalition keinen Vertrauensvorschuss gewähren.</strong></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[0] <a href="https://www.tagesschau.de/investigativ/swr/studie-klimaziele-ampel-101.html">https://www.tagesschau.de/investigativ/swr/studie-klimaziele-ampel-101.html</a></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Begründung s. Antrag/folgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 05 Dec 2021 12:22:41 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D4NEU3: Der Bundesverband Campusgrün - grün-alternativer Hochschulgruppen lehnt den Koaltionsvertrag zwischen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, SPD und FDP ab.</title>
                        <link>https://cg44.antragsgruen.de/cg44/motion/43952</link>
                        <author>CampusGrün Hamburg + Grüne Hochschulgruppe Frankfurt am Main (beschlossen am: 03.12.2021)</author>
                        <guid>https://cg44.antragsgruen.de/cg44/motion/43952</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Als Bundesverband grün-alternativer Hochschulgruppen können wir es nicht unkommentiert billigen, wenn der gemeinsame Koalitionsvertrag von Bündnis 90/DIE GRÜNEN, SPD und FDP das faktische Aufgeben des 1,5°-Ziels [0], Exzellenzuniversitäten, Rückführungsoffensiven, atomare Teilhabe, Schuldenbremse, HartzIV, eine Absage an notwendige Umverteilung und absolute Ignoranz in der Mietenfrage beinhaltet. Deshalb lehnen wir den Koaltionsvertrag ab.</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Entgegen der in der Öffentlichkeitsarbeit von Bündnis 90/DIE GRÜNEN sowie der veröffentlichten Meinung herrschenden Deutung der Wahlergebnisse (bzw. insbesondere des zwischenzeitlichen grünen Umfragehochs) wissen wir: Die Zustimmung zu den GRÜNEN hat wenig mit den politischen Schaukämpfen der Parteieliten zu tun, sondern ist der in den letzten Jahren starken Ökologiebewegung (v.a. FFF und den Waldbesetzungskämpfen) zu verdanken. Und auch, wenn die GRÜNEN schon längst keine Partei mehr mit Verwurzelung in den sozialen Bewegungen sind, wäre es absolut notwendig gewesen, diesen gesellschaftlichen Druck parlamentarisch abzusichern. Einer stärkeren Priorisierung der ökologischen Frage standen auch die möglichen Spitzenkandidat*innen im Weg: Eine Außenpolitikerin und ein liberaler Philosoph sind leider keine besonders authentischen Protagonist*innen in einem Klimawahlkampf. Ironischerweise hat damit gerade der Kanzler*innenamtswahlkampf die Möglichkeiten auf das Kanzler*innenamt verbaut. Aber auch im Anschluss wäre wenigstens noch Schadensbegrenzung möglich gewesen: Die GRÜNEN hätten - anstatt mit SPD und FDP auf Kuschelkurs zu gehen - frühzeitig klarmachen müssen, dass eine Koalition, die das 1,5°-Ziel nicht halten kann, ausgeschlossen ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese taktischen Fehler rächen sich jetzt:<br>
Im Koalitionspapier wird ausdrücklich vermieden, der Klimakrise den Kampf anzusagen. So ist &quot;idealerweise&quot; (also: nicht verpflichtend) ein Kohleausstieg bis 2030 geplant, gleichzeitig soll die schädliche Erdgasinfrastruktur ausgebaut werden. Des Weiteren ist kein Ausstieg aus dem Verbrennermotor bis 2030 vorgesehen, kein Ende klimaschädlicher Milliardensubventionen, kein Tempolimit - und eine angestrebte Klimaneutralität ab 2045 ist viel zu spät. Hinzu kommt, dass selbst die wenigen Ziele mit dem Festhalten an der Schuldenbremse nicht verwirklicht werden können. Vor diesem Hintergrund stimmen wir Fridays For Future zu, wenn sie sagen: »Mit ihren vorgelegten Maßnahmen entscheiden sich die drei Parteien bewusst für eine weitere Eskalation der Klimakrise« (Spiegel). Auch in unserem Grundsatzprogramm stellen wir uns gegen jenes &quot;Propagieren einer sog. green economy&quot; als Stütze der &quot;vorherrschenden kapitalistischen Verwertungslogik&quot;, wie sie die Ampel anstrebt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aber auch die vor allem vom &quot;Realo&quot;-Flügel propagierte Logik, dass das Verhandlungsergebnis insgesamt stimmen müsse und &#039;rote Linien&#039; dafür schädlich seien, blamiert sich an der Realität. Dies wollen wir neben der bereits ausgeführten ökologischen Frage an einigen weiteren Aspekten deutlich machen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. <span class="underline">Wissenschaft.</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Regierungskoalition möchte den Wissenschaftsstandort &quot;wettbewerbsfähiger&quot; machen. Dafür werde sie die &quot;bewährte Exzellenzstrategie&quot; an Hochschulen mit neuen Clustern weiterführen (während die Grundfinanzierung um nur 0,3 Prozent steigen soll, was noch nicht mal der Inflationsrate gerecht wird). Auch solle das &quot;soziale Unternehmertum&quot; an Hochschulen gefördert werden. Diese Maßnahmen treiben die konkurrenzbehaftete Neoliberalisierung der Hochschulen noch weiter als bisher voran - und sind somit nicht in Einklang mit unserem Grundsatzprogramm zu bringen. Dieses sieht &quot;Wissenschaft und Forschung dem Gemeinwohl verpflichtet&quot; wofür es eine ausreichende &quot;Grundfinanzierung&quot; als notwendig erachtet. Damit lehnt es &quot;Profitinteressen&quot; sowie &quot;Wettbewerbsorientierung&quot; im Zusammenhang mit Hochschulen ab.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. <span class="underline">Soziales.</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Besitzenden können aufatmen: sie werden genauso geringe Steuern wie bisher zahlen, wodurch das Vermögen der Reichen immer weiterwächst. Währenddessen soll der Mindestlohn einmalig (um einen Euro mehr als ohnehin schon geplant war) steigen. Das HartzIV-Konzept, das jetzt den hippen Namen &quot;Bürgergeld&quot; trägt, <strong>enthält einige wichtige Veränderungen, wie bspw. die Anerkennung der Angemessenheit der Wohnung in den ersten beiden Jahren, die nicht-Anrechnung von Vermögen, die erleichterten Möglichkeiten von Zuverdiensten, die mindestens temporäre Aussetzung der Sanktionen. <strong>Aber die nötigste Veränderung, die wesentliche Anpassung der Höhe, bleibt fatalerweise aus</strong></strong>. Das Pflegepersonal bekommt einen einmaligen Zuschuss - &quot;höhere Löhne&quot; sind zwar erwähnt, aber nicht wann und in welchen Dimensionen. Umverteilung und Enteignung mit dem Ziel einer freien und solidarischen Gesellschaft, wie wir sie anstreben, sieht anders aus!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3. <span class="underline">Internationalismus.</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Laut Koalitionsvertrag soll vorrangig eine »Rückführungsoffensive« (sprich: Abschiebungen) gestartet werden. Außerdem sei &quot;reguläre Migration zu befürworten&quot;. Demnach wird Flucht nicht als &quot;regulär&quot;, also als abzulehnen verortet. Eine offene, internationale &quot;Willkommenskultur&quot; sieht anders aus. Auch wolle man die Bewaffnung der Bundeswehr mit Drohnen sowie atomwaffenfähigen Kampffllugzeugen ermöglichen. Der Sicherheitsstaat Deutschland wird ausgebaut und somit solidarischen internationalen Kooperationen den Kampf angesagt. Dementgegen vertreten wir den Grundsatz, dass &quot;eine Rückkehr zur Isolation und Nationalismus [...] lediglich von Problemen ab[lenkt] und [...] diese nur noch größer werden [lässt]&quot;. Stattdessen müsse &quot;allen Menschen [...] die Mitgestaltung dieser Gesellschaft ermöglich[t]&quot; werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>An diesen ausgewählten Kritikpunkten wird bereits deutlich, dass vom Vorsatz der Ampel &quot;das Land besser zu machen&quot; (Scholz) der Großteil der Gesellschaft (national sowie international) nicht profitieren wird. Dabei wollen wir selbstverständlich nicht darüber hinwegtäuschen, dass dieser auch manche kleinere Erfolge birgt (bspw. Wahlalter ab 16, Cannabis-Legalisierung, Abschaffung des Transsex.-Gesetz, Abschaffung §219a). Diese progressiven Elemente dürfen jedoch nicht dafür genutzt werden, die schädlichen Seiten der Koalition in den Hintergrund zu drängen. Was uns bleibt, ist also - genau wie zu Zeiten der GroKo - jeden kleinsten Unterdrückungsmechanismus der Regierenden zu kritisieren und mögliche Alternativen zu diesen aufzuzeigen. <strong><em>In und mit diesem Vorhaben wollen wir auch &quot;Bewegungen von unten&quot; stützen!</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[0] <a href="https://www.tagesschau.de/investigativ/swr/studie-klimaziele-ampel-101.html">https://www.tagesschau.de/investigativ/swr/studie-klimaziele-ampel-101.html</a></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Begründung s. Antrag/folgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 05 Dec 2021 12:00:46 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D4NEU2: Der Bundesverband Campusgrün - grün-alternativer Hochschulgruppen lehnt den Koaltionsvertrag zwischen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, SPD und FDP ab.</title>
                        <link>https://cg44.antragsgruen.de/cg44/motion/43948</link>
                        <author>CampusGrün Hamburg + Grüne Hochschulgruppe Frankfurt am Main (beschlossen am: 03.12.2021)</author>
                        <guid>https://cg44.antragsgruen.de/cg44/motion/43948</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Als Bundesverband grün-alternativer Hochschulgruppen können wir es nicht unkommentiert billigen, wenn der gemeinsame Koalitionsvertrag von Bündnis 90/DIE GRÜNEN, SPD und FDP das faktische Aufgeben des 1,5°-Ziels [0], Exzellenzuniversitäten, Rückführungsoffensiven, atomare Teilhabe, Schuldenbremse, HartzIV, eine Absage an notwendige Umverteilung und absolute Ignoranz in der Mietenfrage beinhaltet. Deshalb lehnen wir den Koaltionsvertrag ab.</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Entgegen der in der Öffentlichkeitsarbeit von Bündnis 90/DIE GRÜNEN sowie der veröffentlichten Meinung herrschenden Deutung der Wahlergebnisse (bzw. insbesondere des zwischenzeitlichen grünen Umfragehochs) wissen wir: Die Zustimmung zu den GRÜNEN hat wenig mit den politischen Schaukämpfen der Parteieliten zu tun, sondern ist der in den letzten Jahren starken Ökologiebewegung (v.a. FFF und den Waldbesetzungskämpfen) zu verdanken. Und auch, wenn die GRÜNEN schon längst keine Partei mehr mit Verwurzelung in den sozialen Bewegungen sind, wäre es absolut notwendig gewesen, diesen gesellschaftlichen Druck parlamentarisch abzusichern. Einer stärkeren Priorisierung der ökologischen Frage standen auch die möglichen Spitzenkandidat*innen im Weg: Eine Außenpolitikerin und ein liberaler Philosoph sind leider keine besonders authentischen Protagonist*innen in einem Klimawahlkampf. Ironischerweise hat damit gerade der Kanzler*innenamtswahlkampf die Möglichkeiten auf das Kanzler*innenamt verbaut. Aber auch im Anschluss wäre wenigstens noch Schadensbegrenzung möglich gewesen: Die GRÜNEN hätten - anstatt mit SPD und FDP auf Kuschelkurs zu gehen - frühzeitig klarmachen müssen, dass eine Koalition, die das 1,5°-Ziel nicht halten kann, ausgeschlossen ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese taktischen Fehler rächen sich jetzt:<br>
Im Koalitionspapier wird ausdrücklich vermieden, der Klimakrise den Kampf anzusagen. So ist &quot;idealerweise&quot; (also: nicht verpflichtend) ein Kohleausstieg bis 2030 geplant, gleichzeitig soll die schädliche Erdgasinfrastruktur ausgebaut werden. Des Weiteren ist kein Ausstieg aus dem Verbrennermotor bis 2030 vorgesehen, kein Ende klimaschädlicher Milliardensubventionen, kein Tempolimit - und eine angestrebte Klimaneutralität ab 2045 ist viel zu spät. Hinzu kommt, dass selbst die wenigen Ziele mit dem Festhalten an der Schuldenbremse nicht verwirklicht werden können. Vor diesem Hintergrund stimmen wir Fridays For Future zu, wenn sie sagen: »Mit ihren vorgelegten Maßnahmen entscheiden sich die drei Parteien bewusst für eine weitere Eskalation der Klimakrise« (Spiegel). Auch in unserem Grundsatzprogramm stellen wir uns gegen jenes &quot;Propagieren einer sog. green economy&quot; als Stütze der &quot;vorherrschenden kapitalistischen Verwertungslogik&quot;, wie sie die Ampel anstrebt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aber auch die vor allem vom &quot;Realo&quot;-Flügel propagierte Logik, dass das Verhandlungsergebnis insgesamt stimmen müsse und &#039;rote Linien&#039; dafür schädlich seien, blamiert sich an der Realität. Dies wollen wir neben der bereits ausgeführten ökologischen Frage an einigen weiteren Aspekten deutlich machen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. <span class="underline">Wissenschaft.</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Regierungskoalition möchte den Wissenschaftsstandort &quot;wettbewerbsfähiger&quot; machen. Dafür werde sie die &quot;bewährte Exzellenzstrategie&quot; an Hochschulen mit neuen Clustern weiterführen (während die Grundfinanzierung um nur 0,3 Prozent steigen soll, was noch nicht mal der Inflationsrate gerecht wird). Auch solle das &quot;soziale Unternehmertum&quot; an Hochschulen gefördert werden. Diese Maßnahmen treiben die konkurrenzbehaftete Neoliberalisierung der Hochschulen noch weiter als bisher voran - und sind somit nicht in Einklang mit unserem Grundsatzprogramm zu bringen. Dieses sieht &quot;Wissenschaft und Forschung dem Gemeinwohl verpflichtet&quot; wofür es eine ausreichende &quot;Grundfinanzierung&quot; als notwendig erachtet. Damit lehnt es &quot;Profitinteressen&quot; sowie &quot;Wettbewerbsorientierung&quot; im Zusammenhang mit Hochschulen ab.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. <span class="underline">Soziales.</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Besitzenden können aufatmen: sie werden genauso geringe Steuern wie bisher zahlen, wodurch das Vermögen der Reichen immer weiterwächst. Währenddessen soll der Mindestlohn einmalig (um einen Euro mehr als ohnehin schon geplant war) steigen - und das auch erst ab dem Jahr 2022. Es sollen 400 000 neue Wohnungen gebaut - von denen nur 1/4 Sozialwohnungen sind, und der Rest für den freien Markt verfügbar gemacht wird. Das HartzIV-Konzept ändert sich nur minimal, trägt jetzt jedoch den hippen Namen &quot;Bürgergeld&quot;. Das Pflegepersonal bekommt einen einmaligen Zuschuss - &quot;höhere Löhne&quot; sind zwar erwähnt, aber nicht wann und in welchen Dimensionen.Umverteilung/Enteignung mit dem Ziel einer &quot;freie[n] und solidarische[n] Gesellschaft&quot;, wie wir sie anstreben, sieht anders aus!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3. <span class="underline">Internationalismus.</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Laut Koalitionsvertrag soll vorrangig eine »Rückführungsoffensive« (sprich: Abschiebungen) gestartet werden. Außerdem sei &quot;reguläre Migration zu befürworten&quot;. Demnach wird Flucht nicht als &quot;regulär&quot;, also als abzulehnen verortet. Eine offene, internationale &quot;Willkommenskultur&quot; sieht anders aus. Auch wolle man die Bewaffnung der Bundeswehr mit Drohnen sowie atomwaffenfähigen Kampffllugzeugen ermöglichen. Der Sicherheitsstaat Deutschland wird ausgebaut und somit solidarischen internationalen Kooperationen den Kampf angesagt. Dementgegen vertreten wir den Grundsatz, dass &quot;eine Rückkehr zur Isolation und Nationalismus [...] lediglich von Problemen ab[lenkt] und [...] diese nur noch größer werden [lässt]&quot;. Stattdessen müsse &quot;allen Menschen [...] die Mitgestaltung dieser Gesellschaft ermöglich[t]&quot; werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>An diesen ausgewählten Kritikpunkten wird bereits deutlich, dass vom Vorsatz der Ampel &quot;das Land besser zu machen&quot; (Scholz) der Großteil der Gesellschaft (national sowie international) nicht profitieren wird. Dabei wollen wir selbstverständlich nicht darüber hinwegtäuschen, dass dieser auch manche kleinere Erfolge birgt (bspw. Wahlalter ab 16, Cannabis-Legalisierung, Abschaffung des Transsex.-Gesetz, Abschaffung §219a). Diese progressiven Elemente dürfen jedoch nicht dafür genutzt werden, die schädlichen Seiten der Koalition in den Hintergrund zu drängen. Was uns bleibt, ist also - genau wie zu Zeiten der GroKo - jeden kleinsten Unterdrückungsmechanismus der Regierenden zu kritisieren und mögliche Alternativen zu diesen aufzuzeigen. <strong><em>In und mit diesem Vorhaben wollen wir auch &quot;Bewegungen von unten&quot; stützen!</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[0] <a href="https://www.tagesschau.de/investigativ/swr/studie-klimaziele-ampel-101.html">https://www.tagesschau.de/investigativ/swr/studie-klimaziele-ampel-101.html</a></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Begründung s. Antrag/folgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 05 Dec 2021 11:20:57 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D4NEU: Der Bundesverband Campusgrün - grün-alternativer Hochschulgruppen lehnt den Koaltionsvertrag zwischen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, SPD und FDP ab.</title>
                        <link>https://cg44.antragsgruen.de/cg44/motion/43947</link>
                        <author>CampusGrün Hamburg + Grüne Hochschulgruppe Frankfurt am Main (beschlossen am: 03.12.2021)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Als Bundesverband grün-alternativer Hochschulgruppen können wir es nicht unkommentiert billigen, wenn der gemeinsame Koalitionsvertrag von Bündnis 90/DIE GRÜNEN, SPD und FDP das faktische Aufgeben des 1,5°-Ziels [0], Exzellenzuniversitäten, Rückführungsoffensiven, atomare Teilhabe, Schuldenbremse, HartzIV, eine Absage an notwendige Umverteilung und absolute Ignoranz in der Mietenfrage beinhaltet. Deshalb lehnen wir den Koaltionsvertrag ab.</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Entgegen der in der Öffentlichkeitsarbeit von Bündnis 90/DIE GRÜNEN sowie der veröffentlichten Meinung herrschenden Deutung der Wahlergebnisse (bzw. insbesondere des zwischenzeitlichen grünen Umfragehochs) wissen wir: Die Zustimmung zu den GRÜNEN hat wenig mit den politischen Schaukämpfen der Parteieliten zu tun, sondern ist der in den letzten Jahren starken Ökologiebewegung (v.a. FFF und den Waldbesetzungskämpfen) zu verdanken. Und auch, wenn die GRÜNEN schon längst keine Partei mehr mit Verwurzelung in den sozialen Bewegungen sind, wäre es absolut notwendig gewesen, diesen gesellschaftlichen Druck parlamentarisch abzusichern. Einer stärkeren Priorisierung der ökologischen Frage standen auch die möglichen Spitzenkandidat*innen im Weg: Eine Außenpolitikerin und ein liberaler Philosoph sind leider keine besonders authentischen Protagonist*innen in einem Klimawahlkampf. Ironischerweise hat damit gerade der Kanzler*innenamtswahlkampf die Möglichkeiten auf das Kanzler*innenamt verbaut. Aber auch im Anschluss wäre wenigstens noch Schadensbegrenzung möglich gewesen: Die GRÜNEN hätten - anstatt mit SPD und FDP auf Kuschelkurs zu gehen - frühzeitig klarmachen müssen, dass eine Koalition, die das 1,5°-Ziel nicht halten kann, ausgeschlossen ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese taktischen Fehler rächen sich jetzt:<br>
Im Koalitionspapier wird ausdrücklich vermieden, der Klimakrise den Kampf anzusagen. So ist &quot;idealerweise&quot; (also: nicht verpflichtend) ein Kohleausstieg bis 2030 geplant, gleichzeitig soll die schädliche Erdgasinfrastruktur ausgebaut werden. Des Weiteren ist kein Ausstieg aus dem Verbrennermotor bis 2030 vorgesehen, kein Ende klimaschädlicher Milliardensubventionen, kein Tempolimit - und eine angestrebte Klimaneutralität ab 2045 ist viel zu spät. Hinzu kommt, dass selbst die wenigen Ziele mit dem Festhalten an der Schuldenbremse nur schwer verwirklicht werden können. Vor diesem Hintergrund stimmen wir Fridays For Future zu, wenn sie sagen: »Mit ihren vorgelegten Maßnahmen entscheiden sich die drei Parteien bewusst für eine weitere Eskalation der Klimakrise« (Spiegel). Auch in unserem Grundsatzprogramm stellen wir uns gegen jenes &quot;Propagieren einer sog. green economy&quot; als Stütze der &quot;vorherrschenden kapitalistischen Verwertungslogik&quot;, wie sie die Ampel anstrebt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aber auch die vor allem vom &quot;Realo&quot;-Flügel propagierte Logik, dass das Verhandlungsergebnis insgesamt stimmen müsse und &#039;rote Linien&#039; dafür schädlich seien, blamiert sich an der Realität. Dies wollen wir neben der bereits ausgeführten ökologischen Frage an einigen weiteren Aspekten deutlich machen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. <span class="underline">Wissenschaft.</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Regierungskoalition möchte den Wissenschaftsstandort &quot;wettbewerbsfähiger&quot; machen. Dafür werde sie die &quot;bewährte Exzellenzstrategie&quot; an Hochschulen mit neuen Clustern weiterführen (während die Grundfinanzierung um nur 0,3 Prozent steigen soll, was noch nicht mal der Inflationsrate gerecht wird). Auch solle das &quot;soziale Unternehmertum&quot; an Hochschulen gefördert werden. Diese Maßnahmen treiben die konkurrenzbehaftete Neoliberalisierung der Hochschulen noch weiter als bisher voran - und sind somit nicht in Einklang mit unserem Grundsatzprogramm zu bringen. Dieses sieht &quot;Wissenschaft und Forschung dem Gemeinwohl verpflichtet&quot; wofür es eine ausreichende &quot;Grundfinanzierung&quot; als notwendig erachtet. Damit lehnt es &quot;Profitinteressen&quot; sowie &quot;Wettbewerbsorientierung&quot; im Zusammenhang mit Hochschulen ab.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. <span class="underline">Soziales.</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Besitzenden können aufatmen: sie werden genauso geringe Steuern wie bisher zahlen, wodurch das Vermögen der Reichen immer weiterwächst. Währenddessen soll der Mindestlohn einmalig (um einen Euro mehr als ohnehin schon geplant war) steigen - und das auch erst ab dem Jahr 2022. Es sollen 400 000 neue Wohnungen gebaut - von denen nur 1/4 Sozialwohnungen sind, und der Rest für den freien Markt verfügbar gemacht wird. Das HartzIV-Konzept ändert sich nur minimal, trägt jetzt jedoch den hippen Namen &quot;Bürgergeld&quot;. Das Pflegepersonal bekommt einen einmaligen Zuschuss - &quot;höhere Löhne&quot; sind zwar erwähnt, aber nicht wann und in welchen Dimensionen.Umverteilung/Enteignung mit dem Ziel einer &quot;freie[n] und solidarische[n] Gesellschaft&quot;, wie wir sie anstreben, sieht anders aus!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3. <span class="underline">Internationalismus.</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Laut Koalitionsvertrag soll vorrangig eine »Rückführungsoffensive« (sprich: Abschiebungen) gestartet werden. Außerdem sei &quot;reguläre Migration zu befürworten&quot;. Demnach wird Flucht nicht als &quot;regulär&quot;, also als abzulehnen verortet. Eine offene, internationale &quot;Willkommenskultur&quot; sieht anders aus. Auch wolle man die Bewaffnung der Bundeswehr mit Drohnen sowie atomwaffenfähigen Kampffllugzeugen ermöglichen. Der Sicherheitsstaat Deutschland wird ausgebaut und somit solidarischen internationalen Kooperationen den Kampf angesagt. Dementgegen vertreten wir den Grundsatz, dass &quot;eine Rückkehr zur Isolation und Nationalismus [...] lediglich von Problemen ab[lenkt] und [...] diese nur noch größer werden [lässt]&quot;. Stattdessen müsse &quot;allen Menschen [...] die Mitgestaltung dieser Gesellschaft ermöglich[t]&quot; werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>An diesen ausgewählten Kritikpunkten wird bereits deutlich, dass vom Vorsatz der Ampel &quot;das Land besser zu machen&quot; (Scholz) der Großteil der Gesellschaft (national sowie international) nicht profitieren wird. Dabei wollen wir selbstverständlich nicht darüber hinwegtäuschen, dass dieser auch manche kleinere Erfolge birgt (bspw. Wahlalter ab 16, Cannabis-Legalisierung, Abschaffung des Transsex.-Gesetz, Abschaffung §219a). Diese progressiven Elemente dürfen jedoch nicht dafür genutzt werden, die schädlichen Seiten der Koalition in den Hintergrund zu drängen. Was uns bleibt, ist also - genau wie zu Zeiten der GroKo - jeden kleinsten Unterdrückungsmechanismus der Regierenden zu kritisieren und mögliche Alternativen zu diesen aufzuzeigen. <strong><em>In und mit diesem Vorhaben wollen wir auch &quot;Bewegungen von unten&quot; stützen!</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[0] <a href="https://www.tagesschau.de/investigativ/swr/studie-klimaziele-ampel-101.html">https://www.tagesschau.de/investigativ/swr/studie-klimaziele-ampel-101.html</a></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Begründung s. Antrag/folgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 05 Dec 2021 11:20:35 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D5: 44. BMV, TOP 9.1.4. „Die Mitgliederversammlung“, Beschluss Ä2, Führen einer Debatte</title>
                        <link>https://cg44.antragsgruen.de/cg44/44-bmv-top-9-1-4-die-mitgliederversammlung-beschluss-a2-fuhren-47219</link>
                        <author>Lorenz Starkloff (campus:grün spoho köln)</author>
                        <guid>https://cg44.antragsgruen.de/cg44/44-bmv-top-9-1-4-die-mitgliederversammlung-beschluss-a2-fuhren-47219</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Liebes Präsidium der 44. BMV,<br>
liebe FINTA*-Versammlung,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>gestern wurde auf unserer 44. BMV der Änderungsantrag Ä2 zum TOP 9.1.4. von der antragstellenden Person sinngemäß mit den Worten „Ich bringe diesen Änderungsantrag bewusst als eigenständigen Änderungsantrag ein und möchte ihn nicht einfach vom BuVo im Hauptantrag übernommen haben, weil ich will, dass wir über diesen Vorschlag offen diskutieren!“ eingebracht. Recht schnell darauf - keine drei Wortbeiträge später - wurde aufgrund gemeinsamer „Betroffenheit“ folgerichtig eine FINTA*-Versammlung einberufen.<br>
Hierbei kam es leider zu ein paar organisatorischen Schwierigkeiten in der Kommunikation seitens des Präsidiums an die verbleibenden Teilnehmer. Nach knapp 90-minütigem erwartungsvollem Ausharren vor unseren schwarzen Bildschirmen, wurde die Sitzung zunächst überzogen und dann beendet. Die Sitzung wurde außerplanmäßig um 19:30 Uhr erneut aufgenommen.<br>
Nach einem kurzen Statement der FINTA*-Versammlung kam es, nicht zuletzt durch suggerierten Zeitdruck seitens des Präsidiums, ohne eine weitere Wortmeldung oder die Möglichkeit sich länger mit dem gerade vorgetragenen Plädoyer zu befassen, direkt zur Abstimmung über den eingebrachten Änderungsantrag. Wenig später, abermals völlig ohne vorausgegangene Debatte, zur endgültigen Abstimmung über den gesamten Antrag.<br>
Es stimmt mich unzufrieden, dass eine ausgewogene Debatte zum eingebrachten Änderungsantrag ausgeblieben ist und ich befürchte, dass aufgrund suggerierten Zeitdrucks und einseitig geführtem Meinungsaustausch voreilige Beschlüsse gefasst wurden, welche in der Form einer grün-alternativen Debattenkultur nicht gerecht werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ich würde mich daher freuen, heute im TOP 15. Sonstiges diese Debatte nachholen zu können und stelle hiermit den Antrag zur Aufnahme dieser in die Tagesordnung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit solidarischen Grüßen<br>
Lorenz Starkloff für campus:grün spoho köln</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 05 Dec 2021 09:14:07 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D3NEU: Verbesserungen angehen &amp; weiterfordern - Blick in den Koalitionsvertrag</title>
                        <link>https://cg44.antragsgruen.de/cg44/motion/43930</link>
                        <author>Linus Mach (CampusGrün Münster)</author>
                        <guid>https://cg44.antragsgruen.de/cg44/motion/43930</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der am 24. November vorgestellte Koalitionsvertrag zwischen SPD, Bündnis 90/Die Grünen und SPD will “Mehr Fortschritt wagen”. <strong>Vieles darin ist kritisierbar, zu wenig progressiv und hinter dem geblieben, was wir uns für die neue Bundesregierung gewünscht haben und angesichts der derzeitigen Krisen notwendig wäre.</strong> Im Bildungs- und Hochschulbereich finden sich dennoch einige erfreuliche Ziele, von denen Studierende und Hochschulen unmittelbar profitieren können. Wir begrüßen die angestrebten Maßnahmen und Änderungen im Vertragstext und erhoffen uns eine rasche und effiziente Umsetzung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Soziale Absicherung &amp; Unterstützung</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine Reformierung des BAföG ist absolut wichtig und notwendig, damit Studierende unkomplizierter auf ein stabiles finanzielles Fundament bauen können. Die Erhöhung der Freibeträge sowie die Auszahlung eines elternunabhängigen Garantiebetrags sind hierfür wichtige erste Schritte. In Verbindung mit der Anhebung der Altersgrenze, einem leichteren Studienfachwechsel sowie einer längeren Förderhöchstdauer kann das BAföG zumindest etwas mehr dem gerecht werden, was Studierende als finanzielle Absicherung brauchen - denn das Studium geht nicht immer nur geradeaus und beginnt nicht immer unmittelbar nach der Schule. <strong>Mit dem Starterstipendium und den neuen Zuverdienstmöglichkeiten für junge Menschen aus Bedarfsgemeinschaften werden Einige es leichter haben, ein Studium zu beginnen.</strong><br><br><br><br><br><br><br><br><br>
Die angestrebte Anhebung der Bedarfssätze des BAföG vor dem Hintergrund steigender Wohn- und Lebenskosten ist überfällig - hier setzen wir auf eine schnelle Umsetzung und auch eine kontinuierliche Anpassung, die den Lebensrealitäten von Studierenden entspricht. Ebenso ist eine Vereinfachung und Digitalisierung der BAföG-Beantragung nötig und wir erhoffen uns von einer guten Umsetzung eine Erleichterung und kürzere Wartezeiten für Antragsteller*innen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf lange Sicht muss aber eine vollumfassende Reform des BAföG angestrebt werden, die eine volle Ausfinanzierung des Studiums für alle gewährleistet - ein zeit-, eltern- und altersunabhängiger Vollzuschuss kann finanzielle Hürden zur Aufnahme eines Studiums nachhaltig abbauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Insbesondere die Covid-Pandemie zeigt, wie essentiell eine finanzielle Grundsicherung für Studierende ist. Doch auch darüber hinaus wurde ersichtlich, an welchen Stellen Studierende Unterstützung bedürfen: Im sozialen und psychologischen Bereich erwarten wir über die von den Koalitionsparteien gesetzten Zielen hinaus die Förderung eines adäquaten Beratungsangebot, damit Studierenden egal in welcher Lebenslagen keine unnötigen Hürden in den Weg gestellt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Wohnen &amp; Digitalisierung</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Plan der Ampel-Koalition eines Bund-Länder-Programms für studentisches Wohnen ist prinzipiell begrüßenswert. Doch hier kommt es aus unserer Sicht auf eine schnelle Umsetzung an, da Wohnraummangel und explodierende Mieten insbesondere in den größeren Hochschulstandorten Realität sind und die Wohnungs- oder WG-Suche zu oft erfolglos bleibt oder mit zu hohen finanziellen Belastungen verbunden ist. Wohnen darf kein Privileg sein und muss durch entsprechende Förderung vom Bund für Studierende bezahlbar gewährleistet werden!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das geplante Bundesprogramm “Digitale Hochschule”, dass digitale Infrastrukturen ausbauen und innovative Lehre fördern soll, <strong> hätte besser gestern als morgen an den Hochschulen umgesetzt werden müssen</strong>. Die Pandemie und eine damit verbundene Online-Lehre stieß zu oft an technische Grenzen, die die Qualität der Lehre beeinträchtigte. Gleichzeitig ist der Ausbau der technischen Möglichkeiten an Hochschulen langfristig erforderlich, da so etwa Studierenden mit Kind, behinderte oder chronisch kranke Studierende eine flexiblere und sichere Teilnahme an der Lehre geboten werden kann, was selbstverständlich sein sollte, aber leider noch zu oft in der Realität scheitert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Forschung, Wissenschaft &amp; Internationales</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gute Lehre muss mit guter wissenschaftlicher Forschung an Hochschulen einhergehen. Die angestrebte Verbesserung von Arbeitsbedingungen, die Reformierung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes sowie mehr Planbarkeit für Post-Docs sind dafür wichtige Ansätze. Auch wenn die direkten Zuständigkeiten zumeist bei den Landesregierungen liegen, dürfen die zumeist prekären Arbeitsbedingungen von studentischen Hilfskräften (SHKs) nicht außer Acht gelassen werden. Die tarifliche Absicherung von SHKs sollte daher auch von Seiten der Bundesregierung unterstützt werden. Wir stellen uns hinter die Forderungen von TVStud nach existenzsichernden Löhnen, Mindestvertragslaufzeiten und der Einhaltung minimaler Arbeitnehmer*innenrechte für SHKs!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wissenschaft, Forschung und Studium passieren global und international. Wir hoffen daher, dass die Bundesregierung wie im Vertragstext angekündigt auch international Position bezieht und für eine freie Wissenschaft und Lehre einsteht, wenn diese etwa durch repressive Regierungen eingeschränkt und bedroht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auslandserfahrung und Studieren an einem anderen Ort als der eigenen deutschen Hochschule stellen eine wertvolle Erfahrung dar, die aufgrund hoher Kosten und Zugangshürden einer umfassenden Unterstützung bedarf. Eine Stärkung von Erasmus+ begrüßen wir, doch aus dem Koalitionsvertrag bleibt unklar, wie dies geschehen kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Solide Ansätze, große Aufgaben</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Insgesamt beinhaltet der Koalitionsvertrag wünschenswerte Ziele im Hochschul- und Wissenschaftsbereich, die z.T. grundlegender struktureller Veränderungen bedürfen, damit aber auch positive Ergebnisse und Erleichterungen für Studierende vor Ort bringen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Campusgrün als Bundesverband möchte diesen Weg kritisch begleiten, bei mangelnder Umsetzung nachhaken <strong>und sich so einbringen, dass tatsächliche Verbesserungen für Studierende erreicht werden</strong>. Dazu streben wir eine enge und gute Vernetzung mit den jeweiligen Fachpolitiker*innen von Bündnis 90/Die Grünen an.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat in jedem Falle große Aufgaben vor sich - und wir durch die FDP besetzt</strong>. Neoliberale Forderungen und Ansichten der FDP dürfen nicht die bildungs- und wissenschaftspolitische Arbeit auf Bundesebene prägen. Es kommt nun auf eine gute und zielgerichtete Umsetzung der Vorhaben an.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zur Bundesmitgliederversammlung ist angesichts des vorgestellten Koalitionsvertrages der Ampelparteien und der bald neuen Bundesregierungen ein kritischer Blick in die Inhalte des Vertrages wünschenswert. Der Antrag soll dazu als Diskussionsgrundlage dienen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die eigentliche inhaltliche Begründung erfolgt mündlich.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 05 Dec 2021 00:04:15 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>S4NEU: Abschnitt 3, Unterabschnitt 1: Die Mitgliederversammlung</title>
                        <link>https://cg44.antragsgruen.de/cg44/motion/43922</link>
                        <author>Bundesvorstand Campusgrün (beschlossen am: 17.11.2021)</author>
                        <guid>https://cg44.antragsgruen.de/cg44/motion/43922</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline"><strong>Abschnitt 3: Organe des Bundesverbands</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 8 Organe</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Campusgrün hat folgende Organe:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><p>die Mitgliederversammlung (§§ 9 - 15)</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><p>den Bundesvorstand (§§ 16 - 20)</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li><p>das Bundesschiedsgericht (§ 21)</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em><strong>Unterabschnitt 1: Die Mitgliederversammlung</strong></em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 9 Zusammensetzung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Die Mitgliederversammlung ist das oberste beschlussfassende Organ von Campusgrün. Sie setzt sich aus bis zu zwei Delegierten jeder anwesenden Mitgliedsgruppe zusammen. Delegierte sind von der Mitgliedsgruppe bestimmte Vertreter*innen, die für die Mitgliederversammlung mit Stimmberechtigung ausgestattet wurden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Damit eine Mitgliedsgruppe das volle Stimmrecht von zwei Stimmen wahrnehmen kann, muss mindestens eine Frau, inter, nicht-binäre, trans oder agender Person (FINTA*-Person) Teil der Delegation sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Mitglieder einer Studentenverbindung oder ähnlicher Organisationen können nicht Teil einer Delegation sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(4) Über die Delegierten entscheiden die Mitgliedsgruppen eigenverantwortlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(5) Die Mitgliederversammlung tagt öffentlich. Gäste können im begründeten Einzelfall mit einfacher Mehrheit ausgeschlossen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 10 Zusammentreten und Ladung</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Die Mitgliederversammlung tritt mindestens einmal im Semester zusammen. Sie wird mindestens vier Wochen vorher unter Angabe der Tagesordnung und der vorliegenden Anträge durch den Bundesvorstand einberufen. Der Bundesvorstand soll bei den Mitgliederversammlungen anwesend sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Auf Beschluss des Bundesvorstandes oder auf Initiative von mindestens 20 Prozent der Mitgliedsgruppen wird eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Die Ladungsfrist beträgt hierbei zwei Wochen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn fristgerecht eingeladen wurde und Delegierte von mindestens einem Zehntel der Mitgliedsgruppen anwesend sind. Sie bleibt so lange beschlussfähig, bis die Beschlussunfähigkeit auf Antrag einer*eines Delegierten festgestellt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 11 Aufgaben der Mitgliederversammlung </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Die Mitgliederversammlung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><p>beschließt und ändert das Grundsatzprogramm mit Zweidrittelmehrheit,</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><p>nimmt Berichte des Bundesvorstandes entgegen,</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li><p>beschließt mit einfacher Mehrheit über eingebrachte Anträge (§ 12),</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li><p>beschließt mit absoluter Mehrheit den Haushalt (§ 23),</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li><p>wählt und entlastet den Bundesvorstand mit absoluter Mehrheit (§ 18),</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="6"><li><p>beschließt und ändert die Satzung mit einer Zweidrittelmehrheit,</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="7"><li><p>wählt mit einfacher Mehrheit zwei gleichberechtigte Rechnungsprüfer*innen (§ 25),</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="8"><li><p>wählt eine*n Datenschutzbeauftragte*n (§ 22),</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="9"><li><p>beschließt die Finanzordnung (§ 24) und die Wahlordnung mit absoluter Mehrheit, sowie die Schiedsgerichtsordnung mit Zweidrittelmehrheit (§ 21 Abs. 6)</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="10"><li><p>gibt sich mit einfacher Mehrheit eine Geschäftsordnung,</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="11"><li><p>wählt das Bundesschiedsgericht mit absoluter Mehrheit (§ 21)</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="12"><li><p>beschließt über die Auflösung von Campusgrün in einer eigens dafür einberufenen Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit (§ 26).</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Mitglieder von Studentenverbindungen sind von der Kandidatur für Ämter oder Positionen im Campusgrün Bundesverband ausgeschlossen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Die Mitgliederversammlung beschließt zu Beginn jeder Zusammenkunft die Tagesordnung mit einfacher Mehrheit. Weiterhin sind Sitzungsleitung und Protokollant*innen zu bestimmen. Diese sollen nicht dem Bundesvorstand angehören.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 12 Beschlüsse und Anträge</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind zu protokollieren und den Mitgliedern innerhalb von vier Wochen bekannt zu geben. Die Niederschrift ist von einem Mitglied des geschäftsführenden Vorstands zu unterzeichnen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Antragsberechtigt sind</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>die Mitgliedsgruppen,</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>mindestens zwei Mitglieder von Mitgliedsgruppen,</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li>die Landesverbände,</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li>die Delegierten der Mitgliedsgruppen,</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li>der Bundesvorstand, sowie dessen einzelne Mitglieder</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="6"><li>die FINTA*-Versammlung,</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="7"><li>die*der Rechnungsprüfer*in und</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="8"><li>die*der organisatorische Geschäftsführer*in</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="9"><li>der*die Datenschutzbeauftragte</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 13 Antragsfristen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Anträge zu Mitgliederversammlungen sind spätestens zwei Wochen vor der Versammlung beim Bundesvorstand einzureichen. Änderungsanträge hierzu können jederzeit gestellt werden. Die Anträge sind den Hochschulgruppen zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung elektronisch zuzustellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Anträge können in Form von Dringlichkeitsanträgen jederzeit gestellt werden; die Dringlichkeit ist hierbei gesondert zu begründen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Anträge, mit denen die Satzung, die Schiedsgerichtsordnung, die Wahlordnung oder die Finanzordnung geändert werden soll, können keine Dringlichkeitsanträge sein. Änderungsanträge zu solchen Anträgen sind jederzeit zulässig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(4) Näheres regelt die Geschäftsordnung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 14 Frauen, inter, nicht-binär, trans, agender Personen-Versammlung (FINTA*-Versammlung) </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Auf Antrag einer FINTA*-Person beschließen alle FINTA*-Delegierten, ob sie eine FINTA*-Versammlung abhalten wollen. Darüber wird in Abwesenheit der sonstigen Mitglieder beraten und abgestimmt. Der Beschluss wird mit der einfachen Mehrheit der Stimmen gefasst. Die FINTA*-Versammlung findet unter Ausschluss der sonstigen Anwesenden statt. Währenddessen ist die Mitgliederversammlung unterbrochen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Die FINTA*-Versammlung kann</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><p>mit der Mehrheit der anwesenden Personen ein FINTA*-Votum beschließen, welches der Bundesmitgliederversammlung anschließend vorgetragen wird.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><p>mit absoluter Mehrheit beschließen, einen Antrag auf die nächste Mitgliederversammlung zu vertagen. Eine erneute Vertagung durch die FINTA*-Versammlung ist nicht möglich. Die Mitgliederversammlung kann beschließen, den Antrag nicht erneut zu behandeln.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Auf Antrag einer FINTA*-Person findet vor der Abstimmung eines Antrags durch die Mitgliederversammlung eine gesonderte Abstimmung unter FINTA*-Personen statt, das Ergebnis hat keine bindende Wirkung. Die Möglichkeit den Antrag durch ein FINTA*-Plenum zu vertagen bleibt davon unberührt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 15 Sondervoten</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Auf Antrag einer Person, die von einem Antrag auf der Tagesordnung der Bundesmitgliederversammlung insbesondere aufgrund von Ableismus, Antisemitismus, Klassismus, Rassismus, Queerfeindlichkeit oder vergleichbaren Diskriminierungen betroffen ist, muss der Bundesvorstand vor der betreffenden Bundesmitgliederversammlung ein Plenum für von der Sachfrage ebenfalls betroffene Personen einrichten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Der Antrag muss spätestens eine Woche vor der Bundesmitgliederversammlung gestellt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Das Plenum der Betroffenen kann zu dem entsprechenden Tagesordnungspunkt ein Votum beschließen, welches die Sitzungsleitung vor Eröffnung des Tagesordnungspunkts auf der Bundesmitgliederversammlung zu verlesen hat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(4) Im Falle von Dringlichkeitsanträgen kann ein Plenum nach Absatz 1 nach der Bundesmitgliederversammlung einberufen werden. Die Versammlung kann ein Votum nach Absatz 3 beschließen und dieses optional mit einem Aufhebungsantrag hinsichtlich des entsprechenden Antrags verbinden. Ein solches Votum wird vom Präsidium auf der folgenden Bundesmitgliederversammlung verlesen.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 04 Dec 2021 18:07:28 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>P1NEU4: Arbeitsprogramm</title>
                        <link>https://cg44.antragsgruen.de/cg44/arbeitsprogramm-3546</link>
                        <author>Christina Markfort (BuVo)</author>
                        <guid>https://cg44.antragsgruen.de/cg44/arbeitsprogramm-3546</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Strukturprozesse sind kein Selbstzweck </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In den letzten Jahren hat sich viel intern getan: Website, Grundsatzprogramm, neue Satzungen und Ordnungen, die Umsetzung und Aktualisierung des Campusgrün-Design und neue Leitlinien für unsere Social-Media Präsenz.<br>
Mit angepassten Strukturen, die das eigenständige Auftreten von Campusgrün sicherstellen und der Gründung neuer Landesverbände wollen wir diesen Prozess zum Abschluss bringen. Mit dem so gestärkten Verband müssen wir nun für echte Veränderung kämpfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Raus aus der Beobachter*innenrolle</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Campusgrün Bundesverband stehen wir der Partei Bündnis/ 90 Die Grünen nahe. Wir entsenden seit langer Zeit Delegierte in die Bundesarbeitsgemeinschaft Wissenschaft, Hochschule und Technologiepolitik (BAG WHT). Doch gerade jetzt, wo die Grüne Partei wieder eine Regierungsbeteiligung anstrebt und damit droht, die uns einenden grünen Grundsätze (ökologisch, basisdemokratisch, gewaltfrei, sozial) preiszugeben, können wir uns nicht weiter mit einer Beobachter*innenrolle zufrieden geben, sondern haben um so mehr die Aufgabe, diese Grundsätze zu verwirklichen und die Diskussion darum auch in der Partei voranzubringen. Um unseren Einfluss auf Grüne Politik zu vergrößern, streben wir an offiziell von Bündnis 90/ Die Grünen als die einzige Grüne Studierendenorganisation anerkannt zu werden. Wir wollen uns kritisch in Gremien von Bündnis 90/Die Grünen einbringen. Dazu werden wir in einen Dialog mit der Partei treten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Mitgliedsgruppen stärken</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere größte Stärke liegt in unseren Mitgliedsgruppen. Wir sind an zahlreichen Universitäten die stärkste Fraktion im Studierendenparlament, stellen ASten und machen starke politische Arbeit an unseren Hochschulen.<br>
Wir gestalten aktiv mit und verbessern die Studiensituation vor Ort.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um zusammen erfolgreich zu sein, sollte jede Mitgliedsgruppe mindestens einmal im Semester vom Bundesvorstand kontaktiert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wo es noch keine aktive Mitgliedsgruppe gibt, wollen wir als Bundersverband auf unabhängige Grüne Hochschulgruppen zugehen und neue Gruppen bei ihrer Gründung unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Neue Materialien für Grüne Hochschulgruppen</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir möchten unsere Infrastruktur, wie unsere Mitgliedercloud verbessern und einfachere Möglichkeiten für unsere Gruppen schaffen unsere vorhandene Infrastruktur zu nutzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viele Mitgliedsgruppen hatten während der Corona-Pandemie Schwierigkeiten neue Mitglieder zu finden. Um den Neustart zu vereinfachen erarbeitet der Bundesvorstand einen Hochschulgruppen-Reader und erstellt eine Methodensammlung für die erfolgreiche Arbeit vor Ort, das Gründen von neuen Gruppen und Handwerkszeug in der alltäglichen hochschulpolitischen Arbeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Landesverbände gründen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In der Landespolitik werden viele für uns wichtige Entscheidungen getroffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Über 60 Mitgliedsgruppen kann kein Bundesvorstand und keine Bundesgeschäftsstelle alleine gut im Blick behalten. Um Gruppen besser zu unterstützen, fördern wir die Gründung von Landesverbänden. In bereits vier Bundesländern haben wir Landesverbände die aktiv sind oder sich gerade neu Gründen. Das ist noch nicht genug. Solange Hochschulpolitik vor allem Ländersache ist, müssen wir im Verband Strukturen fördern, die auf unmittelbarer Landesebene Hochschulgesetze, Wohnheim-Förderung usw. konstruktiv mitgestalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch wollen wir in Ländern ohne vorhandene Strukturen unsere Gruppen bei der Vernetzung unterstützen und Gruppen dazu ermutigen auch ohne bürokratische Strukturen gemeinsam Landespolitik zu gestalten. Wir behalten auch das hochschul- in wissenschaftspolitische Geschehen in den Ländern im Auge und unterstützen unsere Strukturen bei Kämpfen in ihren Ländern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zur Koordination der Arbeit in Bundesländern, die keine Landesverbände haben, möchten wir testweise Beauftragte ernennen, die hier durch einen Zugriff auf einen Teil der Infrastruktur bekommen und einen direkteren Draht und eine direktere Unterstützung durch den Bundesverband erhalten können. Potentielle weitere Aufgaben für Länderbeauftragte wollen wir gemeinsam mit diesen besprechen und so für die Zukunft ein gutes System entwickeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir möchten gemeinsam mit unseren Landesverbänden vermehrten Kontakt zu grünen Hochschulpolitischen Sprecher*innen in den Landesparlamenten aufnehmen und ihnen Campusgrün als zentrale Ansprechpartnerin etablieren. Die Beziehungen zu den Grünen Landesarbeitsgemeinschaften zu Hochschule und Wissenschaft möchten wir stärken. Unsere Landesverbände sollten in diesen grundsätzlich ein Mitspracherecht und langfristig ein Stimmrecht erhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir unterstützen Landesverbände außerdem insbesondere in der etablierung von Geschäftsstellen und einer ständigen Förderung durch Grüne Landesverbände und/oder staatliche Stellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Bildungsarbeit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Bildungsarbeit bestärkt unsere Aktivist*innen, gibt ihnen Tools zur Hand, aber sie unterstützt sie auch in einem kritischen denken - denn linke Perspektiven kommen auch an vielen Unis zu kurz. Dabei beleuchten wir verschiedene Sichtweisen und fördern den verbandsinternen Diskurs.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unser Plan für 2022</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Seminar zu “Campus Grün by Campusgrün” wird durch die GHG Kassel mit organisatorischer Unterstützung der Geschäftsstelle durchgeführt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Seminare &quot;Von Brokkoli und Ritalin - Drogen und Leistungsdruck im Studium&quot; und &quot;Studentenverbindungen - historische Institution der Demokratie aber eine Gefahr für diese?!&quot; werden vom Bundesverband als Wochenendseminare durchgeführt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Seminar &quot;Representation in Hochschulgremien&quot; wird als fünftägige &quot;Summerschool&quot; durchgeführt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für die BMBF Förderperiode 2022/2023 möchten wir erneut viele Seminare beantragen die direkt durch den Bundesverband durchgeführt werden. Selbstverständlich haben unsere Mitgliedsgruppen nach wie vor die Möglichkeit über uns Seminarförderung zu beantragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für die Planung und Durchführung unserer Bildungsarbeit ernennen wir Bildungsbeauftragte, die mit dem Bundesvorstand und der Geschäftsstelle gemeinschaftlich arbeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Bildungsteam</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir streben die Gründung eines Bildungsteams auf Bundesebene an, das die gesamte Bildungsarbeit des Verbandes übernimmt. Die finale Entscheidungsgewalt soll hier bei dem Vorstand liegen, der Rechtlich verantwortlich ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Bildungsteam soll sich mittelfristig aus aktiven Mitgliedern, die als Beauftragte ernannt werden, der politischen Geschäftsführung und weiteren Mitgliedern des Bundesvorstandes zusammensetzen. Teile der Koordinationsarbeit soll hierbei eine studentische Hilfskraft für das Thema Bildungsarbeit übernehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Bildungsteam soll in seiner Struktur evaluiert werden um langfristig eine Verankerung in der Satzung einer Struktur umzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Design</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen unsere Werkzeuge finalisieren und in einfacher Form den Gruppen zur Verfügung stellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit einem einheitlichen Design werden wir als Campusgrüne Gruppen bundesweit sichtbarer und stärken unser Verbundenheitsgefühl.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 04 Dec 2021 12:35:54 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>P1NEU3: Arbeitsprogramm</title>
                        <link>https://cg44.antragsgruen.de/cg44/motion/43911</link>
                        <author></author>
                        <guid>https://cg44.antragsgruen.de/cg44/motion/43911</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Strukturprozesse sind kein Selbstzweck </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In den letzten Jahren hat sich viel intern getan: Website, Grundsatzprogramm, neue Satzungen und Ordnungen, die Umsetzung und Aktualisierung des Campusgrün-Design und neue Leitlinien für unsere Social-Media Präsenz.<br>
Mit angepassten Strukturen, die das eigenständige Auftreten von Campusgrün sicherstellen und der Gründung neuer Landesverbände wollen wir diesen Prozess zum Abschluss bringen. Mit dem so gestärkten Verband müssen wir nun für echte Veränderung kämpfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Raus aus der Beobachter*innenrolle</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Campusgrün Bundesverband stehen wir der Partei Bündnis/ 90 Die Grünen nahe. Wir entsenden seit langer Zeit Delegierte in die Bundesarbeitsgemeinschaft Wissenschaft, Hochschule und Technologiepolitik (BAG WHT). Doch gerade jetzt, wo die Grüne Partei wieder eine Regierungsbeteiligung anstrebt und damit droht, die uns einenden grünen Grundsätze (ökologisch, basisdemokratisch, gewaltfrei, sozial) preiszugeben, können wir uns nicht weiter mit einer Beobachter*innenrolle zufrieden geben, sondern haben um so mehr die Aufgabe, diese Grundsätze zu verwirklichen und die Diskussion darum auch in der Partei voranzubringen. Um unseren Einfluss auf Grüne Politik zu vergrößern, streben wir an offiziell von Bündnis 90/ Die Grünen als die einzige Grüne Studierendenorganisation anerkannt zu werden. Wir wollen uns kritisch in Gremien von Bündnis 90/Die Grünen einbringen. Dazu werden wir in einen Dialog mit der Partei treten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Mitgliedsgruppen stärken</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere größte Stärke liegt in unseren Mitgliedsgruppen. Wir sind an zahlreichen Universitäten die stärkste Fraktion im Studierendenparlament, stellen ASten und machen starke politische Arbeit an unseren Hochschulen.<br>
Wir gestalten aktiv mit und verbessern die Studiensituation vor Ort.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um zusammen erfolgreich zu sein, sollte jede Mitgliedsgruppe mindestens einmal im Semester vom Bundesvorstand kontaktiert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wo es noch keine aktive Mitgliedsgruppe gibt, wollen wir als Bundersverband auf unabhängige Grüne Hochschulgruppen zugehen und neue Gruppen bei ihrer Gründung unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Neue Materialien für Grüne Hochschulgruppen</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir möchten unsere Infrastruktur, wie unsere Mitgliedercloud verbessern und einfachere Möglichkeiten für unsere Gruppen schaffen unsere vorhandene Infrastruktur zu nutzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viele Mitgliedsgruppen hatten während der Corona-Pandemie Schwierigkeiten neue Mitglieder zu finden. Um den Neustart zu vereinfachen erarbeitet der Bundesvorstand einen Hochschulgruppen-Reader und erstellt eine Methodensammlung für die erfolgreiche Arbeit vor Ort, das Gründen von neuen Gruppen und Handwerkszeug in der alltäglichen hochschulpolitischen Arbeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Landesverbände gründen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In der Landespolitik werden viele für uns wichtige Entscheidungen getroffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Über 60 Mitgliedsgruppen kann kein Bundesvorstand und keine Bundesgeschäftsstelle alleine gut im Blick behalten. Um Gruppen besser zu unterstützen, fördern wir die Gründung von Landesverbänden. In bereits vier Bundesländern haben wir Landesverbände die aktiv sind oder sich gerade neu Gründen. Das ist noch nicht genug. Solange Hochschulpolitik vor allem Ländersache ist, müssen wir im Verband Strukturen fördern, die auf unmittelbarer Landesebene Hochschulgesetze, Wohnheim-Förderung usw. konstruktiv mitgestalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch wollen wir in Ländern ohne vorhandene Strukturen unsere Gruppen bei der Vernetzung unterstützen und Gruppen dazu ermutigen auch ohne bürokratische Strukturen gemeinsam Landespolitik zu gestalten. Wir behalten auch das hochschul- in wissenschaftspolitische Geschehen in den Ländern im Auge und unterstützen unsere Strukturen bei Kämpfen in ihren Ländern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zur Koordination der Arbeit in Bundesländern, die keine Landesverbände haben, möchten wir testweise Beauftragte ernennen, die hier durch einen Zugriff auf einen Teil der Infrastruktur bekommen und einen direkteren Draht und eine direktere Unterstützung durch den Bundesverband erhalten können. Potentielle weitere Aufgaben für Länderbeauftragte wollen wir gemeinsam mit diesen besprechen und so für die Zukunft ein gutes System entwickeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir möchten gemeinsam mit unseren Landesverbänden vermehrten Kontakt zu grünen Hochschulpolitischen Sprecher*innen in den Landesparlamenten aufnehmen und ihnen Campusgrün als zentrale Ansprechpartnerin etablieren. Die Beziehungen zu den Grünen Landesarbeitsgemeinschaften zu Hochschule und Wissenschaft möchten wir stärken. Unsere Landesverbände sollten in diesen grundsätzlich ein Mitspracherecht und langfristig ein Stimmrecht erhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir unterstützen Landesverbände außerdem insbesondere in der etablierung von Geschäftsstellen und einer ständigen Förderung durch Grüne Landesverbände und/oder staatliche Stellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Bildungsarbeit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Bildungsarbeit bestärkt unsere Aktivist*innen, gibt ihnen Tools zur Hand, aber sie unterstützt sie auch in einem kritischen denken - denn linke Perspektiven kommen auch an vielen Unis zu kurz. Dabei beleuchten wir verschiedene Sichtweisen und fördern den verbandsinternen Diskurs.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unser Plan für 2022</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Seminar zu “Campus Grün by Campusgrün” wird durch die GHG Kassel mit organisatorischer Unterstützung der Geschäftsstelle durchgeführt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Seminare &quot;Von Brokkoli und Ritalin - Drogen und Leistungsdruck im Studium&quot; und &quot;Studentenverbindungen - historische Institution der Demokratie aber eine Gefahr für diese?!&quot; werden vom Bundesverband als Wochenendseminare durchgeführt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Seminar &quot;Representation in Hochschulgremien&quot; wird als fünftägige &quot;Summerschool&quot; durchgeführt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für die BMBF Förderperiode 2022/2023 möchten wir erneut viele Seminare beantragen die direkt durch den Bundesverband durchgeführt werden. Selbstverständlich haben unsere Mitgliedsgruppen nach wie vor die Möglichkeit über uns Seminarförderung zu beantragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für die Planung und Durchführung unserer Bildungsarbeit ernennen wir Bildungsbeauftragte, die mit dem Bundesvorstand und der Geschäftsstelle gemeinschaftlich arbeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Bildungsteam</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir streben die Gründung eines Bildungsteams auf Bundesebene an, das vorallem nach der Überführung der Vereinsstrukturen, die gesamte Bildungsarbeit des Verbandes übernimmt. Die finale Entscheidungsgewalt soll hier bei dem Vorstand liegen, der Rechtlich verantwortlich ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Bildungsteam soll sich mittelfristig aus aktiven Mitgliedern, die als Beauftragte ernannt werden, der politischen Geschäftsführung und weiteren Mitgliedern des Bundesvorstandes zusammensetzen. Teile der Koordinationsarbeit soll hierbei eine studentische Hilfskraft für das Thema Bildungsarbeit übernehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Bildungsteam soll in seiner Struktur evaluiert werden um langfristig eine Verankerung in der Satzung einer Struktur umzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Design</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen unsere Werkzeuge finalisieren und in einfacher Form den Gruppen zur Verfügung stellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit einem einheitlichen Design werden wir als Campusgrüne Gruppen bundesweit sichtbarer und stärken unser Verbundenheitsgefühl.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 04 Dec 2021 12:31:32 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>P1NEU2: Arbeitsprogramm</title>
                        <link>https://cg44.antragsgruen.de/cg44/motion/43910</link>
                        <author></author>
                        <guid>https://cg44.antragsgruen.de/cg44/motion/43910</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Strukturprozesse sind kein Selbstzweck </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In den letzten Jahren hat sich viel intern getan: Website, Grundsatzprogramm, neue Satzungen und Ordnungen, die Umsetzung und Aktualisierung des Campusgrün-Design und neue Leitlinien für unsere Social-Media Präsenz.<br>
Mit der Überführung in einen eingetragenenVerein und der Gründung neuer Landesverbände wollen wir diesen Prozess zum Abschluss bringen. Mit dem so gestärkten Verband müssen wir nun für echte Veränderung kämpfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Raus aus der Beobachter*innenrolle</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Campusgrün Bundesverband stehen wir der Partei Bündnis/ 90 Die Grünen nahe. Wir entsenden seit langer Zeit Delegierte in die Bundesarbeitsgemeinschaft Wissenschaft, Hochschule und Technologiepolitik (BAG WHT). Doch gerade jetzt, wo die Grüne Partei wieder eine Regierungsbeteiligung anstrebt und damit droht, die uns einenden grünen Grundsätze (ökologisch, basisdemokratisch, gewaltfrei, sozial) preiszugeben, können wir uns nicht weiter mit einer Beobachter*innenrolle zufrieden geben, sondern haben um so mehr die Aufgabe, diese Grundsätze zu verwirklichen und die Diskussion darum auch in der Partei voranzubringen. Um unseren Einfluss auf Grüne Politik zu vergrößern, streben wir an offiziell von Bündnis 90/ Die Grünen als die einzige Grüne Studierendenorganisation anerkannt zu werden. Wir wollen uns kritisch in Gremien von Bündnis 90/Die Grünen einbringen. Dazu werden wir in einen Dialog mit der Partei treten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Mitgliedsgruppen stärken</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere größte Stärke liegt in unseren Mitgliedsgruppen. Wir sind an zahlreichen Universitäten die stärkste Fraktion im Studierendenparlament, stellen ASten und machen starke politische Arbeit an unseren Hochschulen.<br>
Wir gestalten aktiv mit und verbessern die Studiensituation vor Ort.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um zusammen erfolgreich zu sein, sollte jede Mitgliedsgruppe mindestens einmal im Semester vom Bundesvorstand kontaktiert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wo es noch keine aktive Mitgliedsgruppe gibt, wollen wir als Bundersverband auf unabhängige Grüne Hochschulgruppen zugehen und neue Gruppen bei ihrer Gründung unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Neue Materialien für Grüne Hochschulgruppen</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir möchten unsere Infrastruktur, wie unsere Mitgliedercloud verbessern und einfachere Möglichkeiten für unsere Gruppen schaffen unsere vorhandene Infrastruktur zu nutzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viele Mitgliedsgruppen hatten während der Corona-Pandemie Schwierigkeiten neue Mitglieder zu finden. Um den Neustart zu vereinfachen erarbeitet der Bundesvorstand einen Hochschulgruppen-Reader und erstellt eine Methodensammlung für die erfolgreiche Arbeit vor Ort, das Gründen von neuen Gruppen und Handwerkszeug in der alltäglichen hochschulpolitischen Arbeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Landesverbände gründen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In der Landespolitik werden viele für uns wichtige Entscheidungen getroffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Über 60 Mitgliedsgruppen kann kein Bundesvorstand und keine Bundesgeschäftsstelle alleine gut im Blick behalten. Um Gruppen besser zu unterstützen, fördern wir die Gründung von Landesverbänden. In bereits vier Bundesländern haben wir Landesverbände die aktiv sind oder sich gerade neu Gründen. Das ist noch nicht genug. Solange Hochschulpolitik vor allem Ländersache ist, müssen wir im Verband Strukturen fördern, die auf unmittelbarer Landesebene Hochschulgesetze, Wohnheim-Förderung usw. konstruktiv mitgestalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch wollen wir in Ländern ohne vorhandene Strukturen unsere Gruppen bei der Vernetzung unterstützen und Gruppen dazu ermutigen auch ohne bürokratische Strukturen gemeinsam Landespolitik zu gestalten. Wir behalten auch das hochschul- in wissenschaftspolitische Geschehen in den Ländern im Auge und unterstützen unsere Strukturen bei Kämpfen in ihren Ländern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zur Koordination der Arbeit in Bundesländern, die keine Landesverbände haben, möchten wir testweise Beauftragte ernennen, die hier durch einen Zugriff auf einen Teil der Infrastruktur bekommen und einen direkteren Draht und eine direktere Unterstützung durch den Bundesverband erhalten können. Potentielle weitere Aufgaben für Länderbeauftragte wollen wir gemeinsam mit diesen besprechen und so für die Zukunft ein gutes System entwickeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir möchten gemeinsam mit unseren Landesverbänden vermehrten Kontakt zu grünen Hochschulpolitischen Sprecher*innen in den Landesparlamenten aufnehmen und ihnen Campusgrün als zentrale Ansprechpartnerin etablieren. Die Beziehungen zu den Grünen Landesarbeitsgemeinschaften zu Hochschule und Wissenschaft möchten wir stärken. Unsere Landesverbände sollten in diesen grundsätzlich ein Mitspracherecht und langfristig ein Stimmrecht erhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir unterstützen Landesverbände außerdem insbesondere in der etablierung von Geschäftsstellen und einer ständigen Förderung durch Grüne Landesverbände und/oder staatliche Stellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Bildungsarbeit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Bildungsarbeit bestärkt unsere Aktivist*innen, gibt ihnen Tools zur Hand, aber sie unterstützt sie auch in einem kritischen denken - denn linke Perspektiven kommen auch an vielen Unis zu kurz. Dabei beleuchten wir verschiedene Sichtweisen und fördern den verbandsinternen Diskurs.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unser Plan für 2022</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Seminar zu “Campus Grün by Campusgrün” wird durch die GHG Kassel mit organisatorischer Unterstützung der Geschäftsstelle durchgeführt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Seminare &quot;Von Brokkoli und Ritalin - Drogen und Leistungsdruck im Studium&quot; und &quot;Studentenverbindungen - historische Institution der Demokratie aber eine Gefahr für diese?!&quot; werden vom Bundesverband als Wochenendseminare durchgeführt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Seminar &quot;Representation in Hochschulgremien&quot; wird als fünftägige &quot;Summerschool&quot; durchgeführt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für die BMBF Förderperiode 2022/2023 möchten wir erneut viele Seminare beantragen die direkt durch den Bundesverband durchgeführt werden. Selbstverständlich haben unsere Mitgliedsgruppen nach wie vor die Möglichkeit über uns Seminarförderung zu beantragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für die Planung und Durchführung unserer Bildungsarbeit ernennen wir Bildungsbeauftragte, die mit dem Bundesvorstand und der Geschäftsstelle gemeinschaftlich arbeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Bildungsteam</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir streben die Gründung eines Bildungsteams auf Bundesebene an, das vorallem nach der Überführung der Vereinsstrukturen, die gesamte Bildungsarbeit des Verbandes übernimmt. Die finale Entscheidungsgewalt soll hier bei dem Vorstand liegen, der Rechtlich verantwortlich ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Bildungsteam soll sich mittelfristig aus aktiven Mitgliedern, die als Beauftragte ernannt werden, der politischen Geschäftsführung und weiteren Mitgliedern des Bundesvorstandes zusammensetzen. Teile der Koordinationsarbeit soll hierbei eine studentische Hilfskraft für das Thema Bildungsarbeit übernehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Bildungsteam soll in seiner Struktur evaluiert werden um langfristig eine Verankerung in der Satzung einer Struktur umzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Design</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen unsere Werkzeuge finalisieren und in einfacher Form den Gruppen zur Verfügung stellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit einem einheitlichen Design werden wir als Campusgrüne Gruppen bundesweit sichtbarer und stärken unser Verbundenheitsgefühl.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 04 Dec 2021 12:29:26 +0100</pubDate>
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